Artenschützer schlagen Alarm:
2011 war das schlimmste Jahr für die Elefanten seit zwei Jahrzehnten; allein in zwei Wochen wurden über 3000 Stoßzähne konfisziert. Unschwer, sich auszumalen, welche traurige Jahresbilanz daraus folgt. In Zentralafrika gelten die Populationen bereits als extrem gefährdet, in Kamerun beispielsweise wurden innerhalb weniger Wochen hunderte von Elefanten niedergemetzelt. Auch in Ostafrika, vor allem in Kenia, hat die Wilderei neue Rekordhöhen erreicht.
Damit ist das Überleben des größten Landsäugetieres der Erde in Afrika weiterhin massiv bedroht: In den 80er Jahren verlor der Kontinent die Hälfte seiner Elefanten – mehr als 600 000 Tiere. Sie mussten ihr Leben lassen, weil die Gier nach dem „weißen Gold“ nicht zu stoppen war. Allein Kenia verlor damals 85 Prozent seiner Elefantenherden.
Inzwischen hat sich die Zahl der Afrikanischen Elefanten auf weniger als 500 000 verringert. Deshalb nochmals unser Appell an alle ElefantenfreundInnen und an alle Menschen, denen das Fortbestehen der Natur, der Vielfalt der Arten ein Anliegen ist: So weit darf es nicht wieder kommen.
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