Der Tod von Wamba und Kigelia

WAMBA: Das winzige Kalb war viel zu klein für sein Alter und wurde am 6. September 2009 von Stammesangehörigen in der Nähe von Wamba in Nordkenia gerettet. Da die Rückseite seiner Ohren dunkel, seine Nabelschnur eingetrocknet und seine Fußsohlen schon verhornt waren, wurde sein Alter auf zwei bis drei Wochen geschätzt. Trotz Antibiose und einer Infusion von Blutplasma gleich nach seiner Ankunft, berichteten die Keeper, dass er zunehmend apathisch wurde. Er bekam Durchfall und starb trotz der Behandlungsversuche ganz plötzlich in der Nacht vom 17. September.

wamba

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2009

Für Kenias Wildtiere ist das Jahr 2009 eine endlose Strapaze: die extreme Dürre hält an und der Konflikt zwischen Menschen und Wildtieren spitzt sich immer weiter zu, da mehr und mehr Rinderherden in die Schutzgebiete getrieben werden, um zumindest ein bisschen Wasser und Futter zu finden. Dabei werden jedoch auch Krankheiten eingeschleppt, die den Druck auf die Wildtierpopulationen weiter erhöhen. Außerdem forcieren die Nachfrage nach Elfenbein im Fernen Osten und die chinesischen Abnehmer dafür in Kenia selbst den illegalen Handel mit dem weißen Gold. Die Ereignisse der letzten Monate in der Nursery wiederspiegeln nur zu gut, wie ernst es um die wilden Elefanten Kenias steht.

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Hilfe – die Nursery platzt aus allen Nähten!!!

Unsere Pateneltern wurden in den letzten Monaten mit Berichten über Elefantenbaby-Rettungsaktionen nur so geflutet. Erst kürzlich haben wir geschildert, dass 2009 mit bisher sieben Rettungsaktionen ein sehr betriebsames Jahr war. Inzwischen sind wir bei sieben Rettungen pro Monat angelangt! Diese dramatische Situation hat viele Gründe, die mittelbar und unmittelbar miteinander zusammenhängen: die schwere Dürre im Land und der sich dadurch verschärfende Konflikt zwischen Mensch und Wildtier, und zusätzlicher Druck durch die zunehmende Wilderei. Die Geschichten der Rettungsaktionen, die Sie hier lesen, wurden nicht automatisch Teil unseres Patenprogrammes. Trotzdem möchten wir sie Ihnen nicht vorenthalten, denn zahlreiche Einzelpersonen und ganze Dorfgemeinschaften haben viel auf sich genommen, um all diese Elefantenbabys zu retten. Ihre Hilfe und die Geschichte der kleinen Elefanten sollten daher nicht unerwähnt bleiben.

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