Es gibt aufregende Neuigkeiten! Die 10-jährige Waise Edie hat ein kleines Elefantenmädchen zur Welt gebracht! Als der Chef-Keeper in Voi, Joseph Sauni, sie und die anderen ehemaligen Voi-Waisen am Monatsende aufspürte, war das Baby bereits geschätzte 3 Wochen alt. Mit 10 Jahren ist Edie eine sehr junge Mutter, so wie die meisten Elefanten, die den Schutz der großen, alten Tanten in der Elefantenfamilie durch Elfenbeinwilderer verloren haben. Elefantenwaise Malaika, die bei der Geburt ihres ersten Babies verstarb, war damals auch erst 10 Jahre alt – umso mehr freuen wir uns und sind sehr erleichtert, dass Edie offenbar alles gut überstanden hat, obwohl sie selbst noch ein Kind ist. (Das Alter eines Elefanten und damit sein Entwicklungsstand entsprechen fast eins zu eins denen eines Menschen.) Edies Nachwuchs haben wir „Ella“ genannt, und genau wie Emilys Baby „Eve“ hat auch sie eine Schar aufgeregter und fürsorglicher Kindermädchen um sich herum. Hauptverantwortlich scheint vor allem der kleine Elefant Mweya aus Uganda zu sein.
Eilmeldung aus Voi: Edie hat ein Baby
Wie wir gerade von Joseph ( Chef-Keeper in Voi ) erfahren haben hat er die jetzt 10 Jahre alte Edie mit einem etwa 4 Wochen alten Eli-Nachwuchs gesichtet.
Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im April
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe
Im April wurden weitere 5 Elefanten gerettet, von denen leider zwei verstarben, und so lebten bis zum 29. April, als Lesanju, Lempaute und Sinya nach Ithumba umzogen, 18 kleine Elefantenwaisen in der Nairobi-Nursery.
Der erste Neuzugang fiel in ein Wasserloch an der Nordgrenze und wurde von den Wildhütern des KWS in Isiolo gerettet. Am 4. April brachte man ihn zur Landebahn in Lewa Downs, von wo aus er mit dem Rettungsflugzeug abgeholt wurde. Der kleine Bulle wurde auf ein Alter von etwa 6 Wochen geschätzt und befand sich in guter Verfassung als er bei uns eintraf. Wir nannten ihn „Isiolo“, nach dem Ort, an dem er gefunden wurde. Auch am Monatsende ging es ihm gut.
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Elefanten-Culling für die Forschung – und ihr eigenes Überleben
von Eleanor Momberg
In naher Zukunft werden in den Nationalparks überzählige Elefantenbestände erlegt [Culling im Fachjargon, Anm. d. Übers.]. Diese Maßnahme ist Teil eines Versuchsprogrammes von South Africa National Parks (SANParks), um die Folgen von Culling, Verhütungsmethoden und die Ausweitung von Lebensraum auf das Sozialverhalten und die Metapopulation[1] zu untersuchen.
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Neue Welle der Elefanten-Wilderei in Kenia
Nairobi, Kenia. Chinesische Arbeiter kaufen Elfenbein, das von den Köpfen illegal getöteter Elefanten abgehackt wurde. Einem erst kürzlich veröffentlichten Bericht zufolge stellt dieser verbotene Handel eine ernsthafte Bedrohung für die Herden in einem von Kenias berühmtesten Wildschutzgebiet dar.

