50 Elefanten zu Tode gehungert

News24

31. Oktober 2005
Harare – Simbabwes Behörden erwägen die Umsiedlung von Elefanten aus den überlasteten Nationalparks des Landes nach Namibia, nachdem mindestens 50 Dickhäuter zu Tode hungerten, berichtete eine staatliche Tageszeitung am Montag.
Rund 50 Elefanten starben in verschiedenen Fällen im berühmten Hwange Nationalpark in Simbabwes trockener südwestlicher Region. Dies veranlasste Regierungsbeamte zum Besuch des Gebietes, um die Ursache der Todesfälle zu ermitteln.

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"Ich werde kämpfen" Richard Leakey

DER SPIEGEL 43/2005 vom 24. Oktober 2005

SPIEGEL-GESPRÄCH
„Ich werde kämpfen“ Richard Leakey

Leakey: Ich nehme an, dass vor allem die Vielfalt der Landschaft entscheidend war. Der Mensch hätte nicht in der Wüste, nicht im Sumpf, nicht im tiefen Regenwald entstehen können. Wesentlich war, dass sich Savanne und Wald abwechselten. Deshalb gab es üppige und abwechslungsreiche Nahrung – und zudem ein angenehmes Klima, es herrschte permanent Sommer. Vermutlich siedelten damals Gruppen von 30 bis 40 Frühmenschen auf einem Gebiet von je hundert Quadratkilometern.

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Ruhet in Frieden: Patrick Dokata Mzee und Makosa.

Freitag, der 21. Oktober 2005 endete als einer der tragischsten und traumatischsten Tage in der 28jährigen Geschichte des David Sheldrick Wildlife Trust. Frühmorgens um 6.00 Uhr verloren wir das Leben eines unserer besten Elefanten-Keeper und das Leben eines Nashorns, mit Liebe von Hand aufgezogen von gerade einmal zwei Tagen alt, nun aber voll integriert in die Gesellschaft wilder Nashörner im Nairobi Nationalpark – aus unserer Sicht eine Nashorn-Erfolgsgeschichte. Früh am Morgen zog Keeper Patrick Dokata aus, um die anderen Keeper im Wald des Parks zu treffen, gefolgt von Shida, unserem jüngsten und noch abhängigen Nashorn-Waisen. Völlig selbstverständlich, mit dem Verstehen vergangener Ereignisse, erkannte Shida die Nähe des sechs Jahre alten Makosa, als er seine Schritte stoppte und Patrick veranlasste, zu ihm zurückzuschauen. Er forderte ihn mit einer sanften „Ah“-Imitation des Rufes einer Nashornmutter auf, ihm zu folgen, noch unwissend, dass sie sich über die ganze Weile Makosa näherten, der hinter einem Busch verborgen war. Aufgeschreckt griff Makosa aus kurzer Distanz an, und weil Patrick sich fast direkt vor ihm befand, und versehentlich erfasst wurde, gab es keine Chance zur Flucht. Er wurde augenblicklich getötet.

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im September 2005

Die Waisen in Nairobi

Narripis Allgemeinzustand verschlechterte sich zur Monatsmitte hin, was wir auf das Durchbrechen der Zähne zurückführten, was gewöhnlich immer Fieber und Probleme im Magen-Darm-Trakt verursacht. Als Blut in seinen Ausscheidungen zu sehen war, griffen wir ängstlich auf ein anderes Antibiotikum zurück, denn wir wissen, wie stark Antibiotika das Immunsystem der kleinen Elefanten schwächen, und wir wussten, dass Narripi ein Kanditat der gefürchteten Lungenentzündung war. Andererseits wurde bereits ein Opfer erfolgreich durchgebracht, und es gab Beispiele einer erfolgreichen Anwendung bei den Rindern der Massai. Diesem Weg folgend, der die Gaben von Joghurt mit einer Milch-Mixtur beinhaltete, verbesserte sich die Diarrhoe deutlich und wir hofften, den Kampf möglicherweise gewonnen zu haben. Aber es sollte nicht sein. Narripi starb schließlich am 4. Oktober. „Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im September 2005“ weiterlesen

AMBOSELI DARF NICHT STERBEN

Liebe Elefantenfreunde,
Ihr werdet die Anlehnung an Prof. Grzimeks Appell aus den 50er Jahren in Bezug auf die Serengeti bemerkt haben. Leider gibt es in Bezug auf den für seine Elefantenpopulation weltberühmten Amboseli-Park in Kenia beunruhigende Nachrichten. Dazu ein kurzer Überblick aus der Netzeitung (www.netzeitung.de):
Die kenianische Regierung kündigte an, den Status des Amboseli Nationalparks aufzuheben und -«das Land den Massai zurückzugeben-». Sie wirbt damit um Stimmen für einen Verfassungsentwurf, über den die Kenianer im November abstimmen sollen. Doch Naturschützer befürchten massive Probleme.

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