Die Operationen von Emily und Irima am 11. Mai

Die Keeper in Voi unternehmen regelmäßig motorisierte Patrouillen, um die Entwicklung unserer inzwischen ausgewilderten Waisen weiter zu verfolgen. Emily muss sich innerhalb der Grenzen des Nationalparks Tsavo-Ost aufgehalten haben, als sie um den 4. Mai 2010 von einem Pfeil in ihren Rumpf getroffen wurde. Zum Glück war der Pfeil nicht, wie sonst oft üblich, mit Gift überzogen, sondern für kleinere Wildtiere wie Antilopen bestimmt. Ohne Zweifel wurde er von einem Wilderer auf der Jagd nach Wildfleisch (so genanntes „bush meat“) abgefeuert. Emily brauchte Hilfe, und sie wusste es. Als die Keeper sie am selben Abend sichteten, war sie mit ihrer Gruppe bereits auf dem Weg zu den Stallungen.

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe:

Der plötzliche und unerwartete Tod des großen Nursery-Lieblings Nchan am frühen Morgen des 15. April traf uns alle furchtbar hart. Ein ganzes Jahr lang hatten wir Nchan inzwischen aufgepäppelt, und sie war immer ein glücklicher und verspielter kleiner Elefant gewesen, der obendrein kerngesund schien. Es gab keinerlei Anzeichen ein drohendes Unglück. Sowohl die Keeper als auch die anderen Nursery-Babys liebten sie inständig, denn sie war ein sehr aufmerksamer und freundlicher kleiner Zeitgenosse, die das Talent für eine wundervolle Leitkuh besaß. Sie genoss das Leben bis zum letzten Moment, als sie plötzlich krank wurde.

RIP Nchan
RIP Nchan

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REAeV mit TV-Spot bei RTL

Vielleicht haben Sie es schon selber gesehen – seit heute werden beim privaten Sender – ein dickes elefantöses DANKE an dieser Stelle – regelmäßig 3 verschiedene Spots ausgestrahlt. Neben dem Problem der Wilderei wird der Augenmerk auf das Projekt „Mein Patenkind heisst JUMBO“ gelenkt. Eine kostenfreie Ausstrahlung ist die „halbe Miete“ – die Spots wurden dankenswerter Weise als Spende für die Elefanten von der Hamburger Firma erstellt. Hierfür ein riesiger Dank an Knut Post und sein Team.

Essener Zollfahnder decken illegalen Elfenbeinhandel auf

Essener Zollfahnder decken illegalen Elfenbeinhandel auf

Sammlung mit über 200 Teilen beschlagnahmt

Internethandel führte auf die Spur

 

Die ersten Hinweise erhielten die Essener Zollfahnder von der Zentralstelle für die Internetrecherche ( ZIRE ), die seit Jahren den Internethandel beobachtet. Die ZIRE ist eine Einrichtung des Zollkriminalamtes ( ZKA ) in Köln. Nach Feststellungen der ZIRE wurden in diesem Fall mehrfach Gegenstände aus Elfenbein über das Internet angeboten.

 

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Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe

Chaimu feeding closely with all her friends

Höhepunkt des Monats war zweifellos der 22. März, der Tag, an dem auf der Artenschutzkonferenz einmal mehr zugunsten der Afrikanischen Elefanten abgestimmt wurde. Die Anträge von Tansania und Sambia, die ihre riesigen Elfenbeinbestände verkaufen wollten, wurden abgelehnt, ebenso wie das Gesuch, ihre Elefantenpopulationen von Anhang I (uneingeschränkter Schutz) auf Anhang II (erlaubte Jagd und Culling etc.) abzustufen. Just am gleichen Nachmittag wurde unser letzter Neuzugang gerettet. Sie wurde auf dem Gelände der Mitarbeiterunterkünfte auf der Mgeno Ranch, direkt an der Grenze zu Tsavo, entdeckt. Man brachte sie nach Voi und von dort aus auf dem Luftweg nach Nairobi, wo sie um 15 Uhr ankam. Sie befand sich in ausgezeichnetem Zustand, und obwohl sie erst ca. anderthalb Monate alt war, schien sie furchtlos und vertrauensvoll. Diesem glücklichen Anlass entsprechend nannten wir sie „Sities“.

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