Jeder Elefantenwaise, der in der Obhut des Trusts aufgewachsen ist, wird nie mehr vergessen und auf ewig geliebt. Auf ewig, weil – wie meine Mutter immer zu sagen pflegte – sie uns so viel Liebe geben. Die Rettung jedes Elefantenwaisen ist ein einzigartiges Ereignis, und schon sein Name allein erinnert uns immer wieder an die Umstände seiner Rettung (denn schließlich verfügen wir Menschen nicht über ein so langjähriges Gedächtnis wie die Dickhäuter). Einige Rettungsaktionen waren natürlich dramatischer als andere, ebenso wie einige der Waisen selbst auffälliger als andere waren, allein durch ihre Narben, die sie ihr ganzes Leben lang von den anderen unterscheiden werden. So ein Waisenkind ist auch Burra.
Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im Februar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe:
Am 22. Februar hatte man einen verwaisten Elefantenbullen, später „Chemi Chemi“ genannt, von der Loisaba Ranch in Laikipia eingeflogen. Er war am Morgen zuvor ganz allein an der Grenze zum Pokot-Land gefunden worden; weit und breit war kein anderer Elefant in Sicht. Mitarbeiter auf der Ranch behielten das Kälbchen den ganzen Tag über im Auge, denn offensichtlich war er ein weiteres Opfer von Wilderei oder dem lodernden Konflikt zwischen Menschen und Wildtieren, auch das Pokot-Land macht da keine Ausnahme. Daher behielt man ihn über Nacht im Hauptquartier auf der Ranch und flog ihn am nächsten Morgen in die Nursery. Er war in guter körperlicher Verfassung, allerdings sehr aufgeregt. Die Milch aus der Flasche nahm er aber sofort an und beruhigte sich daraufhin auch gleich. Die Nursery-Elefanten wurden zu ihm gebracht, und er wurde – wie alle anderen vor ihm – liebevoll willkommen geheißen, was ihm sichtlich wohltat.
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Internationaler Tag des Artenschutzes
Artenschutztag: Roten Thunfisch vor dem Aussterben schützen, Elfenbeinhandel verbieten
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Anlässlich des Internationalen Artenschutztages (CITES) am 3. März erklärt Undine Kurth, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Tierschutzpolitik:
Bei der kommenden Vertragsstaatenkonferenz vom 13. bis 25. März in Doha (Katar) werden wichtige Weichenstellungen zum Artenschutz getroffen. So wird zum Beispiel der künftige Schutzstatus des afrikanischen Elefanten, des Eisbären sowie der Thunfische und Haie bereits im Vorfeld kontrovers diskutiert.
Ihre Stimme für die Elefanten
Liebe Elefantenfreundinnen, liebe Elefantenfreunde,
unter diesem L I N K können Sie ihre Stimme gegen den Elfenbeinhandel geben. Diese Petition wurde von der IFAW gesponsort und der Verein Rettet die Elefanten Afrikas steht voll hinter dieser Forderung.
Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe:
Fassungslos erfuhren wir vom Tod unseres Babys Chaffa, die sich nach einer Lungenentzündung von vor einigen Monaten wieder völlig erholt zu haben schien. Sie hatte an Gewicht zugelegt, fraß gut und spielte noch bis kurz vor ihrem plötzlichen Tod mit ihren Elefantenfreunden. Doch auch sie zeigte das mysteriöse Fußsyndrom, das bei einigen unserer Dürreopfer im vergangenen Jahr regelmäßig kurz vor dem Tod auftrat. Jetzt hat es uns wieder erwischt, und die Experten tappen über die Ursachen nach wie vor im Dunkeln. Trotz ausführlicher Obduktionen in drei verschiedenen Labors in Kenia, der Untersuchung von Organen in Japan und Blutproben in Südafrika wurde immer noch keine Ursache gefunden. In Japan wurden aus Bhaawas Darm zwei Magen-Darm-Parasiten isoliert, die man in Kenia nicht diagnostizieren konnte. Die Würmer sind häufig in domestizierten Nutztieren zu finden, doch geben sie nicht ausreichend Begründung für das „Drehfuß“-Syndrom. Wir können es uns nach wie vor nur mit Mangelerscheinungen infolge der Dürre erklären, oder aber durch die Auszehrung nach dem Befall mit Parasiten. Die Elefanten steckten sich damit wahrscheinlich auf Weideflächen oder an Wasserstellen an, die sich Wild- und Nutztiere (sogar in Schutzgebieten) teilen.
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