Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im November

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe

Die Nursery musste in diesem Monat drei Todesfälle verkraften, am 4. November starb die kleine Mara, am 13. Klein Pesi und am 30. November Baby Sala. Alle drei waren sie liebenswerte Elefanten und uns schon sehr ans Herz gewachsen. Pesi war immer besonders beliebt in der Baby-Gruppe, also bei Tano, Shukuru, Mutara und Chaffa, während Mara und Sala schon von Anfang an zerbrechlich waren, sich nie richtig erholt haben und immer ein wenig extra Aufmerksamkeit brauchten.

Nchan enjoying a dust bath

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Der Tod von Bhaawa

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Gestern Abend erhielten wir die schreckliche Meldung, dass der kleine Bulle Bhaawa gestorben ist. Sein Gesundheitszustand ging seit seiner Ankunft in der Nursery auf und ab.

Rest in peace litte Bhaawa ………

Newsletter aus Kenia / die Eli-Waisen im Oktober

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2009

Zum Monatsauftakt lebten 28 verwaiste kleine Elefanten in unserer Nursery, darunter sechs Neugeborene, die erst zwei bis drei Wochen alt waren. Die Zahl der Schützlinge stieg im während der letzten Wochen auf 31 Waisen an und sollte nach dem Verlust des kleinen Kavu am 26. Oktober bei 30 bleiben.

Suguta invites Kibo & Nchan to play

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Auf in die Wildnis: Kenia und Shira ziehen nach Voi; Enesoit, Meibai und Naimina nach Ithumba

Seit Wochen schon parkten drei große Safari-Trucks an der Laderampe der Nursery in Nairobi. Sobald die ersten Regentropfen in Tsavo fielen, sollten sie die fünf ältesten Waisen aus der Nursery in die Auswilderungsstationen nach Tsavo-Ost bringen. Dort beginnt ihre Reise zurück in die Wildnis, in einem großen Schutzgebiet, in dem es alles gibt, was ein Elefantenherz (und -magen) begehrt. Dieser Lebensabschnitt, in dem sie sich von ihren Keepern abnabeln, wird noch einmal fünf bis acht Jahre dauern, denn die die Entwicklungsphasen eines Elefantenlebens entsprechen weitestgehend dem von uns Menschen. Von unseren Nursery-Waisen waren fünf alt genug, um umgesiedelt zu werden, und außerdem wurde es in Anbetracht des großen Zulaufs an Elefantenwaisen (bedingt durch eine der schwersten Dürren in der Geschichte Kenias) nötig, wieder Platz in der Nursery zu schaffen.

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Emily und Edie retteten ihre wilden Babys

Die extreme Dürre dieses Jahres hat allen Wildtieren schwer zugesetzt, ganz besonders aber den Jungtieren, deren Mütter in diesen Zeiten nur noch wenige Reserven zur Verfügung haben, um ausreichend Milch zu geben. Die traurige Konsequenz ist, dass die Kälbchen verhungern, was in diesem Jahr im gesamten Land (in Tsavo, Amboseli, Laikipia und im ohnehin sehr trockenenen Norden) zu großen Verlusten in den Elefantenfamilien führte. Eine weise alte Elefantenleitkuh, davon gibt es nach den Jahrzehnten des Elfenbeinhandels nur noch wenige, verfügt vielleicht über die Erfahrung, ihre Herde durch harte Zeiten wie diese zu bringen, weil sie selbst schon eine solch schwere Dürre miterlebt hat. Ein von Menschenhand aufgezogenes Elefantenbaby konnte diese Erfahrungen natürlich nicht machen und ist daher besonders gefährdet, wenn sich die Lebensbedingungen so verschärfen.

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