Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.07.2017

Donnerstag, 27. Juli 2017
Zur Besuchsstunde um 15 Uhr gab es frische Erde, was die Waisen besonders lieben. Vor allem Musiara genoss das Staubbad am Rand des Schlammlochs. Als er versehentlich ins Wasser fiel, steckte er fest und begann, um Hilfe zu schreien. Godoma geriet in helle Aufregung darüber und stand dabei den Keepern im Weg, die ihm zu Hilfe eilen wollten, doch schließlich beruhigte sie sich und ließ ihnen genug Platz, dass sie ihm heraushelfen konnten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.07.2017

Donnerstag, 27. Juli 2017
Als Giraffe Kiko am Morgen aus seinem Stall kam, flitzte er los in den Wald, wo er die Elefantenwaisen vermutete. Sana Sana sah ihn als erste kommen, und sie stellte die Ohren auf und stellte sich ihm entgegen, damit er nicht die kleinen Babys erschrecken würde. Kiko ließ sich aber nicht einschüchtern und galoppierte weiter. Also schlug Sana Sana laut trompetend Alarm, und Godoma, Esampu, Malkia und Mbegu kamen aus verschiedenen Richtungen angerannt. Als Kiko sie alle sah, wollte er sie weg scheuchen, aber sie hatten sich fest vorgenommen, ihn von den Babys fernzuhalten. Schließlich kehrte er wieder um zu den Stallungen, und die treusorgenden Mädchen vergewisserten sich, dass es Musiara, Sattao und Maktao gut ging.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.07.2017

Donnerstag, 27. Juli 2017
Ambo und Malima hatten heute eine Meinungsverschiedenheit, und wollten diese mit einem Ringkampf klären. Tagwa war dabei und versuchte, zwischen den beiden zu vermitteln. Ambo beachtete sie aber gar nicht, also erteilte sie ihm eine Lektion. Mbegu graste auch in der Nähe und hatte gesehen, was passiert war; sie griff aber nicht ein und ließ Ambo und Tagwa ihre Angelegenheiten selbst regeln. Schließlich ging Ambo hinüber zu Mbegu, wo er ein paar Zweige aus ihrem Mund nahm. Musiara kam dazu, aber Ambo wollte Mbegu ganz für sich allein haben und begann, den kleinen Jungen wegzuschubsen. Mbegu ärgerte sich über Ambos Verhalten und schickte ihn weg. Musiara war es recht, und er genoss die Zeit mit Mbegu, die ihn an ihren Ohren nuckeln ließ – etwas, was den Babys immer sehr gut tut.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.07.2017

Mittwoch, 26. Juli 2017
Ziwa kam heute Morgen zu seiner Milchflasche gerannt, die auf dem Boden stand, und als er da war, begann er zu schreien, weil niemand sonst in seiner Nähe war. Mwashoti leerte gerade seine letzte Flasche, und Quanza und Faraja tranken ihre Milch sehr gemächlich. Es war wieder recht kalt, und keiner der Waisen wollte am Mittag im Matsch baden. Als sie am Schlammloch ankamen, testeten Zongoloni und Lima Lima die Wassertemperatur mit dem Rüssel und beschlossen, dass es ihnen nicht warm genug war. Also gingen sie zum Staubbad, wo die Leitkühe schon mit Staub um sich warfen. Murera und Sonje schoben Ziwa und Faraja mit ihren Rüsseln zur Seite, damit genug Platz für Mwashoti war. Gleichzeitig passten sie auf, dass Mwashoti und Alamaya weit genug voneinander weg standen, da Mwashoti manchmal etwas ruppig mit Alamaya wird, wenn sie dicht beieinander stehen.