Dienstag, 5. Dezember 2017
Mwashoti und sein Nachbar Alamaya begannen den Tag gleich damit, aufeinander herumzuklettern. Alamaya legte dann eine schärfere Gangart ein und fing an zu raufen. Ziwa wollte die beiden trennen, aber Alamaya hörte nicht auf ihn. Schließlich kam Lima Lima dazu und unterhielt sich mit Alamaya, woraufhin er in die Büsche davon ging und Mwashoti bei Sonje und Zongoloni ließ. Im Wald bei den Umani-Hügeln hielt Murera an und schaute sich nach Ziwa und Ngasha um. Sie hatten eine Pause eingelegt und rangelten miteinander. Bei dem vielen Grün, das es jetzt gibt, brauchen sie sich nicht mehr so viele Sorgen zu machen, satt zu werden, und gönnten sich eine Runde Spielereien.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.12.2017
Montag, 4. Dezember 2017
Heute kamen ein paar Elefanten aus dem Wald und grasten neben den Stallungen. Dann gingen sie Zongoloni hinterher, die ein paar wilden Bullen folgen wollte. Sonje und Murera ignorierten sie, und Lima Lima und Quanza schauten ihnen nur von den Stallungen aus zu. Schließlich witterten auch Alamaya und Mwashoti die Bullen, und sie kamen zum Tor gelaufen, um ihre wilden Artgenossen draußen zu sehen. Ziwa rüttelte heftig an seinem Gehegetor, weil er auch zu ihnen hinaus wollte. Die wilde Herde hatte ein Baby dabei, und Faraja und Ngasha, die schon draußen waren, näherten sich dem kleinen Mädchen. Als sie die beiden Jungs hinter ihr bemerkte, die mit ihrem Schwanz spielen wollten, schrie sie auf, sodass die Mutter sich umdrehte und sie vor den neugierigen jungen Bullen in Schutz nahm.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.12.2017
Freitag, 1. Dezember 2017
Nachdem es in der Nacht durchgehend geregnet hatte, rollten sich Alamaya und Mwashoti am Morgen auf dem nassen Boden herum und bedeckten sich von Kopf bis Fuß mit Matsch! Sonje nahm dann Mwashoti mit zu einer Kratzeinheit an den Felsen, wo bald auch Murera dazukam. Die Waisen gingen heute vom Kenze-Gebiet zu den Umani-Hügeln und grasten. Zongoloni, Quanza und Lima Lima kamen im dichten Wald an ein paar schlafenden Büffeln vorbei. Jasiri und Faraja waren auch dabei, aber als sie die Büffel sahen, rannten sie weg. Auch die drei Mädchen kamen zu den Keepern zurück und hielten sich lieber dicht bei ihnen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.11.2017
Donnerstag, 30. November 2017
Als die Keeper am Morgen die Gehegetore öffneten, kamen die Waisen fröhlich trompetend heraus. Sie leerten ihre Milchflaschen, fraßen etwas Ergänzungsfutter und machten sich dann auf in den Wald. Die beiden Leitkühe gaben sich alle Mühe, das feuchte Gras zu meiden, und Mwashoti und Alamaya schafften es tatsächlich, trockene Füße zu behalten. Die zwei kleinen Jungs wollten zu den älteren Bullen gehen, die wie wild im Gebüsch umher jagten. Murera und Sonje kollerten ihnen zu, dass sie besser bei ihnen bleiben sollten. Sie wollten aber weder auf die Leitkühe, noch auf die Keeper hören, als es anfing zu regnen, und alle beisammen bleiben sollten. Die Keeper wollten sich unter den Bäumen unterstellen, aber die Waisen hatten andere Pläne und gingen weiter in den Wald. Also blieb den Keepern nichts anderes übrig als ihnen zu folgen, und als sie schließlich in den Weidegründen ankamen, waren sowohl Keeper als auch Elefanten ziemlich durchnässt.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 28.11.2017
Dienstag, 28. November 2017
Ngasha beim Ringkampf mit Ziwa
Quanza hat angehalten, um sich am Felsen zu kratzen
Alamaya schuffelt sich an einem Baumstumpf

