Donnerstag, 29. April 2021
Die Waisen und ihre auswildernden Freunde waren heute besonders aktiv. Zongoloni und Alamaya fingen am Morgen an, herumzurennen und sich gegenseitig hinterher zu jagen, und nach einer Weile machten auch die anderen mit. Nur Murera und Shukuru blieben mit Luggard bei den Keepern und schauten den anderen staunend zu. Nach einer Weile kam Lima Lima und übernahm das Babysitten von Luggard, sodass Murera und Shukuru grasen gehen konnten. Als auch Ziwa und Ngasha dazukamen, hielten sich Murera und Luggard so gut es ging fern von dem frechen Ngasha und grasten ein Stück entfernt von ihm. Alamaya und Zongoloni trafen auf einen Schwarm Schmetterlinge und trompeteten laut, während sie versuchten, die flinken Insekten zu fangen. Die Spiellaune vom Morgen schien sich bis zum Nachmittag gehalten zu haben!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.04.2021
Freitag, 16. April 2021
Zongoloni, Alamaya, Jasiri und Faraja waren heute sehr früh am Morgen da – die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, und auch die Keeper waren noch in ihrer Nacht-Unterkunft und hatten noch nicht einmal angefangen, die Milch vorzubereiten. Die ungeduldigen Auswilderer machten aber draußen so einen Krach, dass sie Lima Lima und Quanza weckten. Lima Lima befürchtete gleich, dass sie ihre Flasche verpasst hatte und begann, an ihrem Tor zu rütteln. Die Keeper beruhigten ihre Schützlinge schließlich wieder, bis sie die Flaschen fertig hatten. Als dann das Tor geöffnet wurde, kümmerte sich Enkesha gar nicht um ihre Milch, sondern schoss gleich hinaus, weil sie Zongoloni schon gesehen hatte! Auch Zongoloni war begeistert, ihren Schatz wiederzusehen. Die Keeper überzeugten Enkesha schließlich, doch noch ihre Milch zu trinken, und mussten die beiden dann gut im Auge behalten, damit Zongoloni sich nicht mit ihr davonstehlen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.04.2021
Donnerstag, 15. April 2021
Alamaya ist bekannt dafür, dass er gern und viel kollert – vor allem, wenn er Aufmerksamkeit will! Heute kam ein Arbeiter zur Auswilderungsstation, der Reparaturarbeiten an den Tränken ausführen sollte, und da Alamaya ihn noch nie gesehen hatte, ging er auf ihn zu und wollte ihn mit einem Kollern begrüßen. Das versetzte dem jungen Mann aber so einen Schrecken, dass er verängstigt davonlief! Die Keeper mussten lachen, aber Alamaya wunderte sich nur, warum dieser Mensch vor ihm weglief, obwohl er ihn doch einfach nur begrüßen wollte! Nach einer Weile verstand er aber offenbar, dass er nur Angst vor ihm hatte und zog sich ein wenig zurück, um ihn nicht weiter zu verschrecken. Die Keeper erklärten dem Handwerker, dass Alamaya ihm nichts tun wollte, und so traute er sich wieder an seine Arbeit an den Tränken.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.04.2021
Dienstag, 13. April 2021
Ngasha kam früh am Morgen zu Besuch, hatte aber niemanden sonst dabei. Die Keeper warteten eine Weile, ob die restlichen Auswilderer auch noch auftauchen würden, aber als die Waisen unruhig wurden und zum Grasen aufbrechen wollten, folgten sie ihnen. Ngasha war heute außerordentlich brav; er hielt sich von den Kühen fern und graste viel zusammen mit Alamaya, der auch noch erschienen war. Trotzdem behielten ihn Murera und Sonje gut im Auge und hielten sich und Luggard sicherheitshalber von ihm fern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.04.2021
Mittwoch, 7. April 2021
Alamaya und Faraja kamen am Morgen mit einer kleinen wilden Elefantenherde zu Besuch und sahen dabei sehr zufrieden mit sich selbst aus! Sie wedelten mit den Ohren und schritten geradewegs auf die Waisen zu, um jeden einzelnen von ihnen zu begrüßen. Die wilden Elefanten hielten sich lieber zurück und beobachteten die beiden, wie sie den Waisen und den Keepern Hallo sagten. Die Leitkühe waren nicht besonders begeistert; Murera verdrückte sich mit Luggard, und nach einer Weile folgten ihnen Sonje und Shukuru. Lima Lima dagegen war etwas zuvorkommender und plauderte ein wenig mit den wilden Elefanten, bevor sie sogar noch eine Weile mit Faraja flirtete und mit ihm durch den Wald jagte.

