Sonntag, 7. März 2021
Alamaya, Zongoloni und Faraja tauchten am Morgen auf; sie waren allerdings zu früh dran, denn die Waisen hatten ihre morgendliche Milch noch nicht fertig getrunken. So warteten die Auswilderer noch an der Tränke, wo sich ihnen auch Ziwa anschloss. Als die Waisen gerade herauskamen, entbrannte ein Streit zwischen Faraja und Ziwa. Wenn Faraja danach ist, versucht er, die Kühe zu besteigen, aber Zongoloni passt gut auf und schimpft dann mit ihm. Heute nahm er Zongolonis Liebling Enkesha ins Visier, die aber natürlich viel zu klein ist, als dass ein so großer Bulle wie Faraja auf ihr herumklettern könnte. Ziwa bekam das mit, und er bemühte sich, Faraja davon abzubringen. Die beiden Bullen verwickelten sich in eine ordentliche Rangelei, und Zongoloni musste dazwischengehen und sie trennen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.03.2021
Samstag, 6. März 2021
Am Morgen suchten die Waisen draußen im Wald nach den Spuren der wilden Elefanten, die sie in der Nacht gehört hatten. Alamaya und Mwashoti fanden frischen Elefantendung und schnupperten neugierig daran. Sie durchsuchten noch eine ganze Weile die Gegend, aber ihre wilden Artgenossen waren inzwischen wohl schon wieder weiter gezogen. Schließlich kamen sie zur Waisenherde zurück und konnten immerhin ihre halb-wilden Freunde Faraja und Ziwa begrüßen, die zu Besuch gekommen waren.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.02.2021
Sonntag, 28. Februar 2021
Die Auswilderer waren heute wieder vollzählig versammelt und begleiteten die Waisenherde. Die Keeper waren sehr stolz, dass sich ihre Schützlinge so gut in der Wildnis machen. Als Ngasha, Ziwa, Jasiri und Alamaya ankamen, begrüßten Lima Lima und Sonje sie mit Umrüsselungen und Gekoller. Ngasha machte sich gleich wieder daran, Sonje zu besteigen, aber offenbar hatte sie heute gar nichts dagegen. Zongoloni gefiel das Ganze aber gar nicht, und schob ihn heftig weg. Ngasha wollte sich wehren, aber unter Mithilfe von Faraja schaffte es Zongoloni, ihn von Sonje abzubringen. Murera, Shukuru und Luggard hielten natürlich ordentlich Abstand von all dem Gerangel. Nachdem sich die Waisen beim Mittagsschlammbad abgekühlt hatten, gingen sie zum Staubbad über, und die Auswilderer machten sich wieder auf den Weg. Nur Zongoloni blieb noch ein wenig, vermutlich weil Enkesha sich noch nicht von ihrer besten Freundin verabschieden wollte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.02.2021
Montag, 22. Februar 2021
Shukuru zog sich, nachdem sie ihre mittägliche Milchflasche geleert hatte, wieder in ihre Lieblingsecke zurück, wurde dann aber von den Keepern zurückgerufen, die eine Büffelherde auf dem Weg zum Wasserloch erspäht hatten. Mwashoti und Alamaya waren noch nicht fertig mit dem Schlammbad, und so trompeteten sie den Büffeln entgegen, um sie zu verscheuchen. Diese ließen sich davon aber nicht beeindrucken! Also riefen die beiden Jungs noch Ziwa und Faraja zu Hilfe, und als die Büffel die beiden größeren Bullen sahen, machten sie sich doch davon. So konnten die Waisen noch in Ruhe ihr Bad im Wasserloch genießen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.02.2021
Sonntag, 14. Februar 2021
Gleich vier wilde Bullen begleiteten heute die Waisenherde am Fuß der Umani-Hügel, zusammen mit Ziwa und den beiden Albinos Jasiri und Faraja. Sonje und Murera grasten sogar mit ihnen, und auch Quanza überlegte wohl, sich anzuschließen. Schließlich blieb sie aber doch bei Shukuru, Lima Lima und Luggard. Am Nachmittag kamen auch Alamaya und Ngasha dazu. Alamaya zog einen der Bullen unüberlegt am Schwanz, was diesen sehr zu ärgern schien. Er schubste Alamaya mit seinem großen Kopf weg, sodass dieser erschrocken davon rannte. Der wilde Bulle lief ihm hinterher, und Zongoloni und Lima Lima, die das Getöse gehört hatten mussten sich dem verärgerten wilden Elefanten in den Weg stellen und laut trompeten, damit dieser die Verfolgung aufgab.

