Freitag, 24. April 2020
Alamaya schlenderte heute gerade mit seinen Freunden durch den Wald, als plötzlich Unruhe und heftiges Planschen im Wasser zu hören war. Als die Waisen sich umdrehten, sahen sie, wie einige Krokodile, die sie wohl aufgeschreckt hatten, gerade wieder zurück ins Wasser eilten. Auch Lima Lima hatte die Geräusche gehört, und sie kam sofort angerannt, um sicherzustellen, dass es Elefanten und Keepern gut ging. Als sie sich davon überzeugt hatte, war sie beruhigt, und die Keeper führten die Herde zu einer anderen Stelle, weg vom Wasser.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.04.2020
Mittwoch, 22. April 2020
Wenn Alamaya die anderen beeindrucken will, stellt er seine Ohren auf, damit er so groß wie möglich aussieht. Damit sorgt er dafür, dass die anderen ihn nicht unterschätzen und denken, sie können auf ihm herumhacken! Als er heute Faraja von seinen nächtlichen Abenteuern zurückkommen sah, empfing er ihn genau so, damit er nicht in einen Ringkampf mit ihm verwickelt wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.04.2020
Montag, 20. April 2020
Alamaya fand ein paar schöne Büsche mit leckerem Grün zum Fressen, und er beeilte sich, die Blätter so schnell wie möglich in den Mund zu stopfen, bevor ihn jemand entdeckte und ihm die Leckerbissen wegschnappte! Sonje fand ihn schließlich und schloss sich ihm an. Sonje passt immer gut auf Alamaya auf, vor allem, wenn die älteren Jungs wie Ziwa mit von der Partie sind. Wenn Ziwa und Alamaya aufeinander treffen, geht es immer hoch her, denn Alamaya möchte zeigen, wie kräftig er schon ist, und Ziwa ist der Meinung, dass Alamaya ihm mehr Respekt entgegenbringen sollte! Wenn es zu einem Kräftemessen kommt, verliert allerdings Alamaya immer, und dann wird er von Sonje getröstet.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2020
Dienstag, 14. April 2020
Lima Lima ging am Morgen erst einmal zur Tränke, um frisches Wasser zu saufen. Ziwa und seine unabhängigen Freunde begleiteten die Waisenherde am Morgen. Ziwa und Ngasha liefen zusammen, während Murera den Rest der Waisen begleitete. Alamaya und Quanza gingen gemütlich im Schatten der Bäume, und die anderen grasten fleißig, als ein altbekannter wilder Bulle auftauchte. Die Keeper haben ihn Ndugu genannt, was in Suaheli „Bruder“ bedeutet. Er ist sehr freundlich und unterstützt sogar hin und wieder die Keeper dabei, im Wald auf ihre Schützlinge aufzupassen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.04.2020
Sonntag, 12. April 2020
Die Waisen hatten am Morgen gute Laune. Shukuru schaute ihrem Keeper in die Augen, als ob sie ihm ein Geheimnis anvertrauen wollte. Er flüsterte ihr liebevoll zu, und sie antwortete mit leisem Gekoller. Alamaya schlich sich an, hatte aber offenbar nichts böses im Sinn, sondern wollte einfach nur neben Shukuru und ihrem Keeper laufen. Alamaya kann auch sehr nett zu Shukuru sein, wenn er will! Mwashoti scharwenzelte auch um sie herum; vielleicht hoffte er, auch umsorgt zu werden wie Shukuru, doch als er merkte, dass der Keeper vollauf mit ihr beschäftigt war, ging er wieder davon.

