Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.03.2020

Montag, 30. März 2020
Jasiri hatte es am Morgen eilig, als er die Waisenherde auf dem Weg in den Wald anführte. Er wollte immer weiter in den Wald hinein und hatte keine Lust anzuhalten. Quanza und die Keeper versuchten, ihn ein wenig zu bremsen, aber er hörte auf niemanden und lief einfach weiter. Schließlich gab Quanza auf und ließ sich stattdessen auf eine kleine Rangelei mit Alamaya ein. Sie wurden unterbrochen, als Faraja auftauchte und Quanza ihm entgegen rannte, um ihn zu begrüßen. Danach machten sie sich gemeinsam wieder daran, Jasiri einzuholen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.03.2020

Donnerstag, 26. März 2020
Shukuru wollte heute für sich allein sein und niemanden um sich haben. Als sie am Morgen aus dem Gehege kam, lief sie eilig in eine Ecke abseits der anderen. Alamaya, der gerade die Paviane von den Luzernenheupellets verscheucht hatte, sah sie und wollte ihr Gesellschaft leisten. Shukuru hatte aber kein Interesse, und jedesmal, wenn er sich ihr näherte, ging sie davon. Schließlich gab Alamaya auf und ging zurück zu den anderen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2020

Mittwoch, 25. März 2020
Alamaya ist in letzter Zeit immer selbstbewusster geworden und fordert immer wieder seine Freunde zu Kräftemessen heraus. Heute Morgen wollte er es mit jedem aufnehmen, an dem er vorbeikam; er nahm sich sogar Quanza vor, die beeindruckende Stoßzähne hat – was ihn aber gar nicht kümmerte! Die beiden rangelten eine Weile miteinander, bis sie von kreischenden Affen unterbrochen wurden und Quanza keine Lust mehr zu haben schien. Als sie davon ging, schloss Alamaya sich Faraja und Ziwa an. Beim Grasen merkte er, dass sich ein paar Büffel in seine Richtung bewegten, und er begann gleich, sie zu verjagen, damit sie nicht näher kamen. Die Büffel machten sich schnell aus dem Staub und schlugen eine andere Richtung ein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.03.2020

Montag, 23. März 2020
Die Waisen waren gut gelaunt, als sie am Morgen in den Wald aufbrachen und tobten und trompeteten im Wald herum. Shukuru war natürlich etwas verhaltener und hielt sich zurück, aber auch sie schien unternehmungslustig zu sein. Alamaya juckte mitten in der ganzen Aufregung der Rücken, und er hielt an, um ihn sich an einem dicken Baumstamm zu kratzen. Jasiri sah ihn, und dabei fiel ihm offenbar ein, dass er sich ebenfalls kratzen musste; also benutzte er den gleichen Baum, um sich am Hals zu schuffeln. So turnten die beiden ein paar Minuten um den Baum herum, bevor sie der Umani-Springs-Herde folgten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.03.2020

Sonntag, 22. März 2020
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, brannte die Sonne, und so konnten sie es kaum erwarten, sich im Schlammloch abzukühlen. Als Alamaya wieder herauskam, ging er zur Salzlecke, um sich mit Mineralien zu versorgen. Allerdings hatten auch einige der anderen schon die gleiche Idee, und so musste er sich durch drängeln, um an eine günstige Stelle zu kommen.