Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.10.2019

Montag, 7. Oktober 2019
Faraja und Lima Lima waren heute ganz wild aufs Schlammbad. Nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten, gingen sie gleich zum Wasserloch weiter und begannen zu baden. Auch der Rest der Waisen kam bald dazu. Alamaya und Mwashoti sahen aus wie Flusspferde im Wasser – nur ihre Bäuche und Hintern konnte man noch sehen, und ab und zu streckten sie den Rüssel heraus wie einen Schnorchel!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.10.2019

Sonntag, 6. Oktober 2019
Alamaya war in der Nacht besonders frech und hörte nicht auf, Shukurus Zweige durch die Holzpfosten zwischen ihren Gehegen zu stehlen. Am Morgen hatte er immer noch nicht genug und wollte auch noch an ihre Luzernenheupellets heran! Shukuru schien sehr verärgert und verpasste ihm schließlich einen Schlag mit dem Rüssel, bevor sie ihn wegschubste. Alamaya kollerte beleidigt, was ihn aber nicht davon abhielt, weiter zu versuchen, Pellets zu stibitzen. Schließlich hatte Shukuru genug und scheuchte ihn weg. Vermutlich dachte Alamaya, dass Zongoloni oder Lima Lima ihm schon aus der Klemme helfen würden; er bekam aber keine Unterstützung und musste lernen, dass er die Konsequenzen tragen muss, wenn er so frech ist!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.09.2019

Donnerstag, 19. September 2019
Am Morgen standen die Buschböcke und Paviane in den Startlöchern und warteten darauf, Reste der Luzernenheupellets abzubekommen. Als die Waisen gerade aufbrechen wollten, versuchten ein übereifriger Pavian und ein Buschbock sich ein paar Pellets zu schnappen. Lima Lima tat sich schnell mit Alamaya und Zongoloni zusammen, um sie zu verscheuchen. Auch Murera und Sonje machten schließlich mit, und zusammen mit Lima Lima trompeteten sie laut und wirbelten Staub auf. Sie jagten den Pavianen hinterher, die wieder die Bäume hinauf flüchteten – ihnen blieb nichts anderes übrig als zu warten, bis die Keeper mit ihren Schützlingen weg waren.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.09.2019

Montag, 9. September 2019
Im Wald bekamen die Waisen heute wieder Besuch von zwei wilden Bullen, die am meisten an Sonje interessiert waren. Diese schien sich zunächst gar nicht um sie zu kümmern, aber nach einer Weile fand sie einen der beiden wohl sehr nett. Er kam herüber, und sie begrüßten sich, wobei sie kollerten und Sonje ihn um den Mund herum berüsselte. Der zweite hatte weniger Glück und wurde komplett ignoriert. Als er dazu kam, ging Sonje zu Alamaya hinüber, der sich unter einem Baum ausruhte. Irgendwann hatten die beiden Bullen genug und machten sich wieder auf den Weg. Sonje scheint auf ihren Verehrer Osama zu warten!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.09.2019

Sonntag, 8. September 2019
Alamaya und Mwashoti waren am Vorabend sehr unruhig gewesen und hatten sich andauernd gegenseitig Grünfutter stibitzt. Das ging die halbe Nacht so, und als sie am Morgen aus den Gehegen kamen, rannten sie aufeinander zu und begannen gleich wieder zu raufen. Sie hatten sich so in der Wolle, dass die älteren Mädchen eingreifen und sie voneinander trennen mussten.