Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.04.2019

Samstag, 6. April 2019
Am Morgen hatten Alamaya und Ziwa ein Kräftemessen, das aber nicht lange andauerte. Alamaya war klar, dass er ein ganzes Stück kleiner ist als Ziwa, der auch häufig mit den größeren Jungs Jasiri und Ngasha trainiert!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.04.2019

Freitag, 5. April 2019
Nach der morgendlichen Milchflasche ging Mwashoti zu Sonje und Murera hinüber und sie sagten sich kollernd Guten Morgen. Auf dem Weg in den Busch schlossen sich ein paar wilde Bullen, die an der Tränke Wasser gesoffen hatten, den Waisen an. Einer der Bullen näherte sich Sonje, die aber nichts mit ihm zu tun haben wollte und sich kollernd beschwerte. Lima Lima hatte es gehört und kam aus dem Gebüsch gerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Sonje und Murera zogen sich lieber zurück zu den Keepern, während Lima Lima, Alamaya und Zongoloni mit den wilden Bullen spielten und sich sogar ab und zu trauten, sie ein wenig zu schubsen. Beim Schlammbad hatten die Waisen dann wieder einige Zuschauer – gleich zwei wilde Elefantenherden! Sie trauten sich aber nicht näher ans Wasserloch heran, solange die Keeper da waren. Als die Waisen fertig gebadet hatten, gingen sie zurück in den Wald und sagten ihren wilden Freunden Hallo, bevor sie wieder grasen gingen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.04.2019

Montag, 1. April 2019
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt, als sie in den Busch aufbrachen. Murera und Sonje kamen zu Mwashoti und Alamaya und kollerten ihnen Guten Morgen zu. Als es auf in den Wald ging, passte Mwashoti auf, dass Murera und Sonje ihn nicht versehentlich bei Ziwa zurückließen. Im Wald trafen die Waisen auf ein paar grasende Büffel. Shukuru war neugierig und wollte sie sich aus der Nähe ansehen; sie merkte aber bald, dass sie ihnen besser nicht alleine zu nahe kommen sollte, und ging schnell wieder zu den Keepern und den anderen Waisen zurück.

Die Waisen im Juni

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2019

 

Im Juni haben wir uns von 5 weiteren Nairobi-Waisen verabschiedet: Jotto, Ambo, Tagwa, Sagala und Emoli haben das allseits bekannte Lkw-Gewöhnungstraining durchlaufen und während Jotto und Ambo anschließend in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen sind, wird das neue Zuhause von Tagwa, Sagala und Emoli in Zukunft Voi sein. Nach der Regenzeit ist der ideale Zeitpunkt für diesen Teil des Auswilderungsprozesses, weil dann der Nationalpark Tsavo-Ost, wo sich unsere Auswilderungsstationen befinden, nicht ganz so unbarmherzig heiß und karg ist. Genauso wie alle anderen Elefantenwaisen, werden auch sie noch einige Jahre in menschlicher Obhut bleiben müssen, schon allein, weil sie noch Milch brauchen, aber der Anfang ist gemacht. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen

Die Waisen im Mai

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2019

 

Nach vier Wochen Vorbereitung verabschiedeten wir Malima, Kuishi und Mapia am 31. Mai nach Ithumba, eine unserer Auswilderungsstationen im Nationalpark Tsavo-Ost. Das Trio sollte umziehen, sobald es genug geregnet hatte und es in Tsavo wieder genug Futter gab. Malima und Kuishi sind gute Freunde und haben jetzt ein Alter erreicht, in dem sie frecher werden und nicht mehr auf die Keeper hören, weil sie keine Angst mehr vor Strafen haben. Daher wurde es Zeit für sie, sich in die Obhut von älteren Elefanten gegeben zu werden, die sie nicht so leicht ignorieren konnten!

 

Mapia ist mittlerweile ein unabhängiger junger Bulle, der mit allen gut auskommt. Während des Trainings, bei dem er üben musste, über die Rampe in den Umzugs-Lkw zu steigen, hat er sich mit den beiden Kühen Malima und Kuishi angefreundet. Bis zum Umzug wurden sie häufig in ihrer kleinen Gruppe beobachtet, und kurz vor der Milchfütterung stahlen sie sich vom Rest der Herde davon und warteten beim Lkw auf ihre Flaschen. Die Verabschiedung ist immer bittersüß, aber wir sind froh, daß unsere Schützlinge eine zweite Chance auf ein Leben in der Wildnis bekommen haben und wünschen ihnen nur das Allerbeste. „Die Waisen im Mai“ weiterlesen