Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.01.2019

Donnerstag, 31. Januar 2019
Die Waisen machen sich heute auf den Weg zu den Chyulu-Bergen, angeführt von den jungen Bullen Alamaya und Mwashoti. Dabei trafen sie auf ihre wilden Artgenossen, die gerade aus dem Wald kamen. Quanza ging davon, nachdem sie sie begrüßt hatte, doch Sonje sagte ihren wilden Freunden ausführlicher Hallo. Als Murera und Mwashoti dazukamen, gingen sie den wilden Elefanten aus dem Weg, die sehr ausgelassen spielten und rangelten. Am Mittag war es heiß, und so tranken die Waisen schnell im Schatten ihre Milch und gingen sich dann gleich im Schlammbad abkühlen. Shukuru war als erste im Matsch, und die anderen folgten ihr bald. Kaum waren sie alle im Schlammloch, kam Shukuru wieder heraus und widmete sich dem Staubbad; sie konnte sich ein paar Minuten lang ungestört einstauben, bevor die anderen sie wieder eingeholt hatten.