Dienstag, 1. Januar 2019
Sonje und Shukuru übernahmen am frühen Morgen das Kommando über die Waisenherde, aber Ngasha und Ziwa wollten nicht so recht mitkommen und gingen in eine andere Richtung. Sonje, gefolgt von Shukuru, Murera und Mwashoti ließen sich nicht von ihrem Weg abbringen, und später rief Murera laut kollernd die anderen herbei. Alamaya und Lima Lima kamen, um zu sehen, was los war. Als die Waisen dann ihre Mittagsmilch am Wasserloch getrunken hatten, verscheuchten Ziwa und Ngasha die Buschböcke und bewachten dann das Wasserloch, damit sie nicht zurückkamen.
Die Waisen im Januar
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Januar 2019
Wie üblich um diese Jahreszeit ist es auch in Nairobi sehr heiß. Jetzt in der Trockenzeit suhlen sich die Waisen mindestens zwei Mal am Tag im Schlamm und suchen tagsüber Zuflucht vor der Hitze im Schatten der Bäume. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018
Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.12.2018
Sonntag, 30. Dezember 2018
Shukuru war am Morgen fröhlich und verspielt, was die Keeper überraschte – normalerweise ist sie sehr viel ruhiger und langsamer. Nachdem sie genug von ihren Luzernenheupellets hatte, ging sie zufrieden in den Wald, und Ziwa und Faraja folgten ihr kurz darauf. Nur Lima Lima blieb noch zurück und machte sich über den Rest von Shukurus Pellets her. Bei der Mittagsfütterung interessierte sich Murera gar nicht für ihre Milchflasche, sondern brachte nur die kleinen Jungs Mwashoti und Alamaya zur Fütterung und ging dann wieder zurück in den Schatten. Als Lima Lima mitbekommen hatte, dass Murera ihre Milch nicht getrunken hatte, wollte sie den Anteil natürlich für sich haben. Die Keeper hielten sie aber zurück und gaben die übriggebliebene Milch lieber dem kleinen Mwashoti. Er freute sich sehr und kollerte dankbar, als er die unerwartete Extra-Flasche leerte.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 29.12.2018
Samstag, 29. Dezember 2018
Shukuru nach dem Einstauben
Alamaya futtert unterwegs

