Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.10.2018

Mittwoch, 31. Oktober 2018
Sonje zeigte am Morgen wieder ihre Yoga-Künste, als sie im Staub vor den Gehegen spielte. Sie hatte so viel Spaß dabei, dass die anderen sich animiert fühlten, auch mitzumachen. Zuerst kam Mwashoti dazu und dann auch die anderen Jungs, aber sie schickte sie weg, damit Alamaya, Lima Lima und Zongoloni auch Platz beim Staubbad hatten. Auch Shukuru nahm ein Staubbad, aber als Ngasha sich mit dem Hinter zu ihr drehte und es so aussah, als ob er sich auf sie setzten wollte, ging sie lieber beiseite. Die großen Jungs wie Ngasha und Jasiri sind zu schwer für sie! Im Wald kollerte Mwashoti um Hilfe, weil Ziwa hinter ihm her war und ihn am Schwanz erwischen wollte. Murera kam herbei geeilt, genau wie die anderen Mädchen Sonje, Zongoloni und Quanza. Sie sahen sofort, was los war, und schoben Ziwa zur Seite. Sonje und Murera nahmen Mwashoti wieder mit zum Rest der Herde, die bei den Wasserquellen wartete.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.10.2018

Freitag, 26. Oktober 2018
Mwashoti war heute ein wenig ungezogen. Lima Lima futterte gerade Luzernenheupellets und wollte an ihm vorbei gehen; er dachte wohl, dass sie es auf seine Pellets abgesehen hätte und schubste sie weg. Dabei erschreckte er sich wohl vor einem Keeper, der auch Lima Lima zum weitergehen bewegen wollte, und verpasste ihm einen Schlag mit dem Rüssel. Es war wohl keine Absicht, aber er verkrümelte sich gleich zu Sonje, weil es ihm peinlich war. Später kam er langsam zu den Keepern zurück, als ob er sich entschuldigen wollte! Shukuru und Ziwa machten sich auf den Weg voran in die Büsche, während Sonje noch mit einstauben beschäftigt war und Faraja und Quanza darauf warteten, sich am Wegweiser zu kratzen. Als es kurz vor der Mittagsfütterung anfing zu regnen, holten die Keeper ihre Regenmäntel und Schirme heraus, und als Alamaya und Mwashoti sie sahen, versuchten sie, sich bei ihnen unterzustellen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.10.2018

Donnerstag, 25. Oktober 2018
An den Stallungen kamen wieder viele wilde Freunde zu Besuch, und die Keeper dachten, dass Osama vielleicht wieder Sonje besuchen wollte. Sie lugten vorsichtig durch die Büsche, und auch Lima Lima ging nachsehen, wer so alles da war. Ziwa schloss sich seinen wilden Argenossen an und spielte mit ihnen, sodass sie den Mädchen nicht allzu nahe kamen. Auf dem Weg durch den Wald traf Zongoloni, die ganz vorne ging, auf eine Schildkröte, die schnell den Kopf einzog. Zongoloni dachte, es wäre ein Stein, und stieß sie mit dem Fuß an, sodass die Schildkröte umgedreht wurde. Die Keeper bekamen es mit und beeilten sich, sie wieder richtig herum zu drehen und sie wieder im Gebüsch abzusetzen, damit sie ungestört weiterkrabbeln konnte. Bei den Chyulu-Bergen blieben Murera und Alamaya, die ganz hinten liefen, stehen und wollten ein wenig grasen. Dabei scheuchten sie einige Klippspringer auf, die erschrocken vor den Elefanten wegliefen.