Mittwoch, 16. Dezember 2020
Mittags genossen die Waisen ihr Schlammbad, nur Ambo, Musiara und Jotto hatten keine Lust darauf. Ambo ging ein Stück weg und vertrieb sich die Zeit anderweitig, und Jotto forderte Musiara zum Ringkampf heraus. Sana Sana sah die beiden aus dem Schlammloch heraus, und hatte offenbar etwas dagegen, dass Jotto mit dem kleinen Musiara rangelte. Sie kam aus dem Wasser und schob die Jungs auseinander. Musiara hatte anscheinend den Eindruck, dass Sana Sana nun sein Bodyguard war, aber als er es daraufhin mit Mapia aufnahm, war Sana Sana schon wieder weg, und niemand kam ihm mehr zu Hilfe! Also musste er sich geschlagen geben.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.12.2020
Sonntag, 13. Dezember 2020
Nachdem die Waisen am Morgen aus den Gehegen gekommen waren, verwickelte Karisa wieder Dololo in ein Kräftemessen. Mapia gesellte sich dazu und kletterte auch gleich noch auf Dololo herum. Dololo lässt sich in letzter Zeit von den älteren Jungs nichts gefallen, und diese wollen ihm wohl wieder einmal zeigen, wer das Sagen hat! Wie meistens, gab Ambo den Weg zu den Weidegründen vor. Kuishi führte mittags die erste Gruppe zur Mittagsfütterung, und Sattao war am Abend als erster zurück an der Auswilderungsstation.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.12.2020
Dienstag, 8. Dezember 2020
Kuishi führte die erste Gruppe Waisen auf dem Weg zur Mittagsfütterung an. Kamok, Ambo, Enkikwe und Kauro scheinen in letzter Zeit keine Lust auf das Mittagsschlammbad zu haben, und heute hatten sie sich wieder davon geschlichen, als es Zeit dafür wurde. Sie kamen erst nach, als die anderen schon wieder bereit waren, zum Grasen zurückzukehren. Sie holten sich noch ihre Milch ab und schlossen sich dann gleich wieder ihren Freunden an.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.12.2020
Montag, 7. Dezember 2020
Als es zur Mittagsfütterung gehen sollte, bummelten Siangiki, Ambo und Barsilinga hinterher. Es schien, als ob sie gar keine Lust auf ihre Milch hatten, und statt den langen Weg zum Schlammbad anzutreten lieber weiter frisches Grün futtern wollten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.12.2020
Samstag, 5. Dezember 2020
Es war ein schöner Tag für die Waisen, aber ein anstrengender für die Keeper! Da es jetzt überall grünt und sprießt, gibt es frisches Futter zuhauf in der Wildnis, und die Waisen wissen gar nicht, wo sie zuerst Halt machen sollen. Sie verteilten sich heute weiträumig, und als es Zeit für die Mittagsfütterung wurde, hatten sich Kamok, Ambo, Wanjala und Tusuja davon gemacht und waren nicht mehr ausfindig zu machen! Die Keeper brachten den Rest der Herde zum Schlammloch und beschlossen, nach der Fütterung weiter nach den Ausreißern zu suchen. Während sie noch beim Mittagessen waren, kamen die vier von allein herbei spaziert und schlossen sich ihren Freunden im Schlammloch an, als wäre nichts gewesen! Am Nachmittag grasten die Waisen dann nordöstlich des Schlammlochs, und als es am Abend Zeit für den Heimweg wurde, fehlten insgesamt 18 Elefanten – darunter auch die vier Frechdachse vom Vormittag! Einige Keeper brachten die Waisen, die noch da waren, zurück zu den Stallungen, während die anderen sich auf die Suche machten. Sie fanden sie schließlich am Kalovoto-Fluss, ein ganzes Stück entfernt von dort, wo sie am Nachmittag gegrast hatten! Beim Durchzählen stellte sich allerdings heraus, dass Naseku, Rapa, Tusuja, Barsilinga und Namalok nicht unter ihnen waren. Da es schon fast dunkel war, blieb keine Zeit mehr, noch länger nach ihnen zu suchen. Gegen 19 Uhr stand dann plötzlich Barsilinga vor der Auswilderungsstation, und kurz darauf tauchten auch die anderen noch auf. Es ging ihnen prima, und sie bekamen noch ihre Milchflasche, bevor sie ins Gehege gelassen wurden und die Keeper sich endlich ausruhen konnten!

