Die Waisen im Februar

Roho und Maisha (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020

In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.11.2019

Samstag, 2. November 2019
Die gesamte Vegetation wird jetzt langsam wieder grün, und die Regenfälle scheinen eine kleine Pause eingelegt zu haben. Die Waisen ließen sich das frische Grün schmecken, und Namalok und Esampu kletterten auf Felsen, um an die leckersten Blätter oben an den Bäumen heranzukommen. Als Esampu und Ambo an einem kleinen Wasserloch vorbei kamen, beschlossen sie, ein vorzeitiges Schlammbad zu nehmen.

Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2020

Am 2. Januar retteten wir ein Elefantenkälbchen in der Masai Mara. Die kleine Kuh war ca. ein halbes Jahr alt und kam spät Abends in der Nursery an. In der ersten Nacht war sie sehr unruhig und lief in ihrem Stall auf und ab. Wir nannten sie Naleku und nach einer weiteren unruhigen Nacht dachten wir, es sei das Beste, sie zu den anderen Waisen zu lassen, die ähnliche Traumata hinter sich haben und sie wahrscheinlich besser beruhigen können. Ihre neue Familie wusste auch sofort genau, wie sie mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf sie eingehen mussten. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.10.2019

Donnerstag, 31. Oktober 2019
Die Waisen schienen am Morgen schlecht gelaunt zu sein. Bei der morgendlichen Milch waren Jotto, Mundusi, Roi, Naseku, Turkwel und Mteto leicht reizbar. Jotto schubste Ambo, Mundusi schubste Malkia, Mteto schubste Sana Sana, Roi schubste Wanjala, Naseku schubste Pare, während sich Lemoyian mit Tusuja anlegte. Nachdem sie dann draußen waren und Luzernenheu gefuttert hatten, machten sie sich auf in den Busch, wo sich die Laune wieder besserte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.10.2019

Montag, 28. Oktober 2019
Ambo hielt sich heute beim Grasen hinter Turkwel auf, als diese nach hinten austrat und ihn im Gesicht erwischte. Er zog sich vorsichtig zurück, ärgerte sich aber bestimmt sehr über Turkwel und wünschte sich wohl, dass er größer wäre als sie, um sich rächen zu können! Enkikwe wird inzwischen wieder aktiver und forderte heute Tusuja zum Kräftemessen heraus; das ist ein gutes Zeichen, dass er sich weiter erholt. Naseku legte eine Pause ein, um sich unter einem Baum auszuruhen.