Samstag, 25. Mai 2019
Mapia und Kuishi haben bisher nie viel miteinander zu tun gehabt, aber seit sie zusammen für das Einsteigen in den Umzugs-LKW trainieren, hat sich das etwas geändert. Inzwischen grasen sie gern zusammen abseits der anderen, manchmal auch mit Malima, und sind häufiger gemeinsam unterwegs. Mapia hat in der Vergangenheit hauptsächlich mit Ambo gerangelt, aber nun verbringt er auch gern seine Zeit mit den zwei Mädchen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.05.2019
Mittwoch, 22. Mai 2019
Als die Gruppe der älteren Waisen auf dem Weg zur Mittagsfütterung war, kamen sie an zwei Wildgänsen vorbei, die sich schon seit ein paar Tagen dort aufhalten; sie scheinen in der Nähe des Wasserlochs gutes Futter gefunden zu haben. Ambo und Kuishi sahen die Gänse als erste, und sie fingen an zu tröten und wollten zurück in den Wald rennen. Enkesha schien sich Sorgen um die beiden zu machen – sie ging zum Angriff über und verscheuchte die Gänse! So war der Weg frei für die Waisen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.05.2019
Dienstag, 21. Mai 2019
Emoli rangelt in letzter Zeit gerne mit den älteren Jungs wie Ambo. Ambo weiß, dass er größer ist, und hat sich angewöhnt, einfach auf der Stelle stehenzubleiben, während Emoli nach Kräften schiebt und schubst. Die kleinen Raufbolde wie Emoli und Mapia brauchen Leitkühe, die ihnen beibringen, die anderen zu respektieren und liebevoll mit den jüngeren Waisen umzugehen. Mapia scheucht gerne die kleinen Elefanten wie Dololo, Kiombo und Larro herum. Heute ging er aber etwas zu weit, als er versehentlich die kleine Larro über den Haufen schubste. Malima, die hörte, wie Larro trompetete, kam angerannt und verjagte Mapia von den jüngeren Waisen. Als er weit genug weg war, kam sie zurück und tröstete Larro. Jotto dagegen ist ein freundlicher junger Bulle, der immer sorgsam mit den ganz kleinen Elefanten umgeht. Man sieht ihn häufig auf Luggard warten, wenn die Waisen draußen im Busch sind. Nach der 9-Uhr-Milch heute Morgen gingen die Waisen in die dichten Büsche, und Jotto hielt nach Luggard Ausschau. Als er ihn nicht finden konnte, rannte er zurück, um ihn zu holen, und traf dabei auf Larro. Er beschloss, sie auch mitzunehmen, und so begleiteten die beiden dann Luggard hinaus in den Busch, wo die anderen fleißig grasten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 20.05.2019
Montag, 20. Mai 2019
Die drei Umzugskandidaten Mapia, Malima und Kuishi haben sich inzwischen so an das Training gewöhnt, dass sie fast schon eine eigene kleine Herde gebildet haben. Sie wissen, dass sie ihre Milch nicht zusammen mit den anderen bekommen und dass es nach der Milchfütterung noch Luzernenheupellets am LKW gibt, damit sie sich gut an das Fahrzeug gewöhnen. Wenn sie dann zurück im Wald sind, warten sie brav, bis die anderen ihre Milchflaschen geleert haben. Heute verschwanden die drei allerdings, nachdem sie ihre mittägliche Milch getrunken hatten, tiefer im Wald, und die Keeper mussten nach ihnen suchen, um sie zum Mittagsschlammbad zu bringen. Als Tagwa und Jotto sie dann sahen, wie sie zum Schlammloch hinunter rannten, trompeteten sie aufgeregt und wollten ihnen Hallo sagen. Am Nachmittag gingen sie dann wieder ihrer Wege, und um 17 Uhr grasten sie ein ganzes Stück entfernt zusammen mit Ambo. Die Keeper manövrierten sie zurück zu den Stallungen, wo sie alle fröhlich in ihre Gehege gingen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.05.2019
Samstag, 18. Mai 2019
Am Morgen schien noch die Sonne, als die Waisen sich in den Wald aufmachten, und Mapia und Ambo spielten miteinander, genauso wie Jotto und Tagwa. Die Jungs waren so mit Ringkämpfen beschäftigt, dass sie nur zur Milchfütterung um 9 Uhr eine kurze Pause einlegten. Kurz vor der Mittagsfütterung zogen aber dicke Wolken auf. Die Gruppe der jüngeren Waisen schaffte es noch rechtzeitig zurück in den Wald, bevor es anfing zu schütten, aber die älteren erwischte es. Kuishi und Sagala wollten gar nicht aus dem Wald kommen, weil es so donnerte, aber nachdem sie Malima gesehen hatten, die ganz ruhig zum Schlammloch hinunter ging, kamen sie doch mit. Nachdem Tagwa, Ambo, Kuishi und Malima dann ihre Milch getrunken hatten, waren sie plötzlich in Spiellaune und jagten rund ums Schlammloch in alle Richtungen herum.

