Freitag, 6. September 2019
Mittags verpasste Arruba den Anschluss, als der Rest der Waisenherde zum Wasserloch aufbrach. Das gefiel ihr gar nicht, und sie rannte hinterher, um ihre Freunde einzuholen, die schon unten am Mazinga-Berg waren. Am Schlammloch badete Kenia ausgelassen mit Ndii und Naipoki. Nach einer Weile kamen auch noch Kihari und Tahri dazu, und sie wälzten sich alle zusammen im Wasser herum. Bada, Ndotto und Ishaq-B zeigten, wie gut sie sich kratzen können, und schuffelten sich an den Wänden der Tränke. Suswa schaute gespannt Embu zu, die sich einstaubte und sich in der Erde herumrollte.
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2019
So wie im Rest des Landes hat es auch in Nairobi heftig geregnet. Alle Bäche und Flüsse im Nairobi Nationalpark sind prall gefüllt und teilweise über die Ufer getreten. Die Waisen hatten daher viele Möglichkeiten zum Baden und Suhlen. Es gibt Unmengen an schlammigen Rutschen und die Elefanten verbringen ihre Zeit hauptsächlich in der Horizontalen. Zur mittäglichen Besucherstunde haben sie es derzeit nur auf ihre Milchflasche und das frisch geschnittene Grün abgesehen. „Die Waisen im November“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.08.2019
Mittwoch, 28. August 2019
Ngilai wird jetzt sowohl von Murit als auch von Emoli umgarnt, die beide morgens mit ihm rangeln wollen. Heute lief Murit, Ngilais langjähriger Freund, ihm über den Weg, als er gerade Emoli suchte, und er ließ ihn nicht weiter, ohne ihn in einen Ringkampf zu verwickeln. Arruba, Embu und Mashariki hatten sich am Zaun entlang aufgestellt und ließen sich die grünen Blätter der Akazien schmecken, während Mbegu sich hingelegt hatte und mit geschlossenen Augen die Sonne genoss wie ein Urlauber am Strand. Lentili gab schließlich das Zeichen zum Aufbruch und marschierte voran zu den Weidegründen.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 21.08.2019
Mittwoch, 21. August 2019
Mashariki führte die Waisen am Morgen die Ostseite des Mazinga-Bergs hinauf. Kenia hat grast aber lieber am Fuß des Bergs, und so teilten sich die Waisen in zwei Gruppen. Embu, Arruba, Nelion, Rorogoi und Bada folgten Mashariki, und Suswa war hin und her gerissen. Sie stand da und schwang ein Vorderbein hin und her, wie es Elefanten häufig tun, wenn sie sich nicht so recht entscheiden können. Schließlich ging sie auch Mashariki hinterher, vermutlich weil ihre beste Freundin Arruba mit dieser Gruppe mitgegangen war. Auf dem Weg zum Wasserloch trafen sich dann alle wieder.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.08.2019
Sonntag, 18. August 2019
Die Gegend um Voi ist jetzt extrem ausgetrocknet, und die Waisen bekamen mittags am Wasserloch noch ein wenig frisches Luzernenheu. Sie konnten ihr Glück kaum fassen und freuten sich sehr über das unverhoffte Festessen. Arruba, Ndotto, Lasayen und Embu nahmen ihre Heubündel mit und futterten sie etwas abseits von den anderen, die sich um die Leckerbissen drängelten.

