Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.11.2017

Montag, 27. November 2017
Bomani, Orwa und Narok kamen am Morgen angerannt, um noch ein paar Luzernenheupellets abzubekommen, doch sie waren etwas spät dran, und die Waisen hatten schon das meiste aufgefressen. Am Nachmittag suchte Shukuru nach Naroks Gruppe, die sie am Vormittag begleitet hatte, aber nachdem sie keinen Erfolg hatte, kam sie zu den anderen Waisen zurück, als diese sich mit den Keepern auf den Heimweg machten. Galanas Herde mit Baby Gawa besuchte die Stallungen; sie soffen Wasser an der Tränke, bevor sie wieder in den Park aufbrachen. Spät am Abend kam noch einmal Sunyeis Herde mit Baby Siku vorbei, und auch sie löschten ihren Durst. Während der Regenzeit passiert es nicht häufig, dass die Ex-Waisen zu Besuch kommen, da es überall genug Wasser zum Saufen gibt.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 23.11.2017

Donnerstag, 23. November 2017
Als die Waisen am Morgen aufwachten, regnete es heftig, sodass sie nach ihrer Milch gar nicht aus dem Gehege kommen wollten. Zusammen mit Kilaguni, Chaimu, Bomani, Orwa und Narok brachen sie dann zum Grasen auf. Draußen im Busch bespritzte sich Olsekki mit Matsch. Galla und Enkikwe rollten sich auf dem Boden herum, und auch Naseku spielte. Die Keeper versuchten, die Waisen trotz des schlechten Wetters aufzumuntern, und nach einer Weile waren sie tatsächlich aktiver. Shukuru führte dann den Weg zum Schlammbad an. Nachdem alle Wasser gesoffen hatten, machten sie sich wieder auf in den Busch, wo sie noch ein wenig in einem kleinen Wasserloch am Wegesrand spielten. Als sie am Abend nach Hause zu ihrer Milch kamen, waren insgesamt 28mm Regen gefallen, und es wird wohl noch mehr werden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.11.2017

Samstag, 18. November 2017
Gegen 5 Uhr am Morgen stellten die Keeper fest, dass Laragai wieder das Eingangstor geöffnet und Kithaka, Lemoyian, Garzi und Barsilinga herausgelassen hatte. Sie warteten draußen darauf, dass die anderen Waisen sich ihnen anschlossen. Auch Orwa, Bomani, Kilaguni und Chaimu waren da, und Kilaguni begann, auf Orwa herumzuklettern. Nachdem sie etwas Luzernenheu gefressen hatten, machten sich die Waisen dann auf in den Busch. Olsekki spielte im Gehen mit seinem Rüssel, und Laragai warf Erdhäufchen in die Luft. Dann rangelte Olsekki mit Enkikwe, während Kamok sich an den Felsen kratzte. Galla graste zusammen mit Dupotto. Es war ein wenig bewölkt, und so tranken die Waisen am Mittag nur ihre Milch, soffen etwas Wasser und gingen dann wieder grasen, ohne gebadet zu haben. Am Nachmittag begann es zu regnen, und Kamok spielte fröhlich zusammen mit Sokotei im Matsch. Die anderen grasten, außer Tusuja und Lemoyian, die auch ein kleines Matschloch zum Herumrollen gefunden hatten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 16.11.2017

Donnerstag, 16. November 2017
Laragai und ihre Kollegen standen am frühen Morgen draußen vor den Stallungen – sie hatten in der Nacht das Tor geöffnet! Laragai hatte es schon am Abend versucht, aber erst am Morgen hatte sie es geschafft und war mit Kithaka, Barsilinga, Lemoyian und Garzi hinaus gegangen. Das hat sie schon einige Male getan – es scheint so, als ob sie den anderen mitteilen wollte, dass sie und ihre Freunde öfter über Nacht draußen bleiben wollen! Die anderen kamen nun auch heraus, und beim Luzernenheu schlossen sich die seit einer Weile schon in der Wildnis lebenden Orwa, Bomani und Narok an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.10.2017

Samstag, 28. Oktober 2017
In der Nacht campierten Mutara, Kanjoro, Kainuk, Turkwel, Sities, Suguta, Chaimu und Kilaguni vor den Gehegen, und als am Morgen die Tore geöffnet wurden, kamen Kainuk, Chaimu und Suguta herein, um nach Resten zu suchen. Shukuru hatte beim Luzernenheu eine kurze Unterhaltung mit Barsilinga. Bald kamen Orwa, Narok, Bomani und Vuria aus östlicher Richtung an, und auch Yatta gesellte sich mit ihrer Herde zu den Waisen. Kamok freundete sich mit Nusu an, während Garzi Mutara zum Ringkampf herausforderte, den Mutara natürlich gewann. Boromoko ging staubbaden und testete dann seine Kräfte an einem Termitenhügel, den er versuchte umzustoßen. Sokotei und Enkikwe hatten ihren Spaß beim Herumrollen am Boden, bis Sokotei versuchte, auf Enkikwe zu klettern. Naseku hob einen Akazienzweig auf und wollte ihn kosten, als Tusuja vorbeikam und ihn ihr aus dem Mund schnappte. Sie ließ ihn los, in der Hoffnung, später vielleicht einen neuen zu finden. Die Temperaturen waren heute erträglich, und nur Lemoyian, Olsekki, Naseku, Shukuru, Oltaiyoni und Siangiki wollten sich mittags im Schlamm wälzen. Am Nachmittag wurde es aber schnell heißer, sodass die Waisen sich im Schatten eines Baumes vor der Sonne verkrochen, bevor sie weitergrasten.