Samstag, 18. April 2020
Am Morgen war es kühl und bewölkt, als die Waisen aus ihren Ställen und Gehegen kamen, und als sie in den Wald gingen, fing es plötzlich an, heftig zu regnen. Sie rannten alle zu den Bäumen, um sich dort unterzustellen. Naboishu, Mukkoka, Luggard und Larro hatten als erste ein trockenes Plätzchen gefunden und waren schnell umringt von den anderen, wobei sie den großen Waisen wie Tagwa Platz machen mussten. Als es wieder aufhörte zu regnen, kamen sie wieder heraus und breiteten sich auf einer Lichtung aus. Naboishu lockerte mit seinen Stoßzähnchen etwas Erde auf, um sie sich über den Rücken zu werfen und sich so aufzuwärmen. Tamiyoi und Naleku kamen dazu und leisteten ihm bei dem kleinen Staubbad Gesellschaft. Er wurde aber von Raufbold Dololo beiseite gedrängt. Tamiyoi ließ sich vom frechen Dololo nicht stören und staubte sich weiter ein. Nach einer Weile rollten sich dann alle Elefanten auf dem warmen Boden herum.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.04.2020
Dienstag, 14. April 2020
Naboishu ist naturgemäß noch damit beschäftigt herauszufinden, wer in der Waisenherde wer ist und wer seine besten Freunde werden. Vor allem mit Dololo hat er so seine Schwierigkeiten, denn dieser wird größer und stärker und ist immer darauf aus, seine Kräfte an den anderen auszuprobieren. Wenn Naboishu ihm zu nahe kommt, versucht Dololo, ihn weg zu schubsen, und dann müssen die Keeper oder andere Waisen einschreiten und die beiden auseinanderhalten.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.04.2020
Sonntag, 12. April 2020
Musiara ist schon immer ein freundlicher kleiner Bulle gewesen, und deshalb mögen ihn auch alle anderen in der Waisenherde. Jetzt, wo Naboishu bei der Herde ist, hat er eine neue Aufgabe. Einige der anderen Jungs, wie der ruppige Dololo, wollen den Neuling ab und zu herumschubsen, und Musiara passt auf, dass sie ihm nicht zu nahe kommen. Sobald sie Anstalten machen, Naboishu zu ärgern, ist Musiara zur Stelle und scheucht sie weg. Das sieht man häufig, dass manche der Waisen freundlicher gegenüber den Neuankömmlingen sind als andere.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 08.04.2020
Mittwoch, 8. April 2020
Nach der Mittagsfütterung folgten die Waisen Tagwa zum Erdhaufen und nahmen dort ein ausführliches Staubbad. Sie rutschten auf dem Haufen herum und kletterten aufeinander. Tagwa schaute Dololo, Kiombo, Maktao und Sattao zu, wie sie miteinander rangelten und sich gegenseitig von der angehäuften Erde herunter schoben. Schließlich wollte sie auch mitmachen und machte sich mitten auf der Erde breit, sodass die anderen nicht mehr heran kamen. Sie liebt es, die kühle Erde am Bauch zu spüren! Die Jungs machten sich nichts daraus und verzogen sich, um woanders weiter miteinander zu rangeln.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.04.2020
Freitag, 3. April 2020
Luggard ist zurzeit der älteste Bulle im Waisenhaus, aber im Gegensatz zu anderen Jungs seines Alters ist er sehr freundlich zu den kleinen Neulingen. Die anderen älteren Jungs wie Sattao, Kiombo, Maktao und Dololo gehen manchmal nicht gerade zartfühlend mit den kleinen Babys um, aber Luggard sucht sich zum Kräftemessen lieber die etwas ruhigeren Jungs wie Musiara aus. Nach der Nachmittagsfütterung um 15 Uhr begannen Sattao und Mukkoka einen Ringkampf und schoben sich gegenseitig in der Gegend herum. Luggard, Kiasa und Maisha bewarfen sich unterdessen mit Staub, und der kleine Roho wollte auch mitmachen. Luggard ging beiseite und ließ ihn durch, sodass er bei ihnen stehen konnte, ohne mit den raufenden Jungs aneinander zu geraten. Roho fing dann an, sich vor Maisha, Kiasa und Luggard herumzurollen und genehmigte sich ein kleines Staubbad, während die drei ihm zuschauten und aufpassten. Luggard ist auch sehr beliebt bei den Mädchen, weil er so ein sanftmütiger Bulle ist. Die älteren Kühe wie Maisha, Tagwa und Tamiyoi machen sich keine Sorgen, wenn sie ihn zusammen mit Roho oder Naleku sehen, denn sie wissen, dass er die Kleinen nicht herumschubsen wird und sie ihnen nicht zu Hilfe kommen müssen.

