Mittwoch, 4. März 2020
Als die Waisen nach der öffentlichen Besuchsstunde im Wald grasten, hatten Sattao, Kiombo, Mukkoka und Dololo ihren Spaß mit einigen Pavianen, die über ihnen in den Bäumen herumsprangen, laut plauderten und Beeren fraßen. Die Elefanten stampften um die Bäume herum und trampelten das Gebüsch nieder, aus Protest gegen das laute Geplapper der Affen und weil sie nicht an sie herankamen. Als einer der Paviane einen Keeper kommen sah, kamen sie alle herunter und rannten davon; das versetzte den vier Jungs einen solchen Schrecken, dass sie sich zu den anderen Waisen flüchteten, so schnell so konnten!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.02.2020
Freitag, 28. Februar 2020
Giraffe Kiko war heute wieder einmal dickköpfig und hörte nicht auf die Keeper, die ihn zu überzeugen versuchten, in sein Gehege neben dem von Nashorn Maxwell zu gehen. Er ging erst zum Parkplatz, wo er etwas Grün futterte und den Aufsehern zuschaute und lief dann in den Wald. Dort versetzte er Nabulu, Kiombo, Sattao und Dololo, die gerade friedlich grasten, einen kleinen Schrecken, und sie begannen, aufgeregt herumzurennen. Dololo versuchte sogar, Kiko zurück zu den Stallungen zu scheuchen. Schließlich gab der freche Giraffenjunge klein bei und ging mit seinen Keepern zurück in sein Gehege.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.02.2020
Donnerstag, 27. Februar 2020
Kiombo schien am Morgen schlecht gelaunt zu sein; er wollte keinen der anderen Bullen in seiner Nähe haben, ob es nun Musiara, Maktao, Mukkoka, Dololo oder Sattao war. Jedesmal, wenn einer von ihnen anfing, in seiner Nähe zu grasen, jagte er auf ihn los und scheuchte ihn weg. Nach 10 Uhr besserte sich dann aber seine Laune, und er hatte nichts mehr dagegen, bei seinen Freunden zu grasen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.02.2020
Mittwoch, 26. Februar 2020
Heute Morgen führte Kiasa die Waisenherde auf dem Weg hinaus in den Busch an. Als sie im Wald angekommen waren, nahm sie Larro, Mukkoka, Naleku, Maktao und Musiara mit und ging mit ihnen noch tiefer in den Wald hinein. Kiasa scheint gerne mit ihrer eigenen kleinen Gruppe unterwegs zu sein, abseits von den älteren Waisen wie Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao und Dololo.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 23.02.2020
Sonntag, 23. Februar 2020
Roho ist ein verspielter kleiner Bulle geworden und schaut sich schon einiges von seinen älteren Artgenossen wie Musiara, Sattao, Maktao und Dololo ab. Die älteren Jungs rangeln immer gerne miteinander und klettern auf den anderen herum. Roho versuchte sich heute an Maisha, als die beiden draußen im Wald waren. Er rannte zu ihr und versuchte, mit aller Kraft zu schieben. Maisha, die eines der älteren und fürsorglichen Mädchen der Waisenherde ist, versteht natürlich, dass er als kleiner Bulle seine Kräfte messen möchte und gab sich alle Mühe, es ihm nicht allzu schwer zu machen. Nach einer Weile legte sie sich hin und ließ Roho auf ihr herumkrabbeln. Maisha ist zur Lieblingsspielkameradin von Roho geworden; wann immer ihm nach spielen zumute ist, sucht er sie.

