Donnerstag, 14. November 2019
Frechdachs Dololo darf man nicht aus den Augen lassen, wenn er in der Nähe der kleinen Babys ist. Heute scheuchte er Roho herum und versuchte, auf ihn zu klettern. Kiombo eilte Roho zu Hilfe und schob Dololo weg, damit er sich zu Nabulu flüchten konnte, die als einzige der älteren Waisen in der Nähe war. Es dauerte allerdings auch nicht lange, bis Maisha angerannt kam, um nachzusehen was los war und den kleinen Roho mitzunehmen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.11.2019
Mittwoch, 13. November 2019
Am Morgen regnete es unaufhörlich, und die Waisen hatten es nicht leicht herauszukommen. Ziwadi und Roho sollten erst einmal drin bleiben, um vor dem Regen geschützt zu sein. Aber auch Larro, Maktao, Mukkoka und Dololo wollten nicht nass werden und stellten sich unter dem Vordach von Rohos Stall unter. Tagwa, Maisha und einige der anderen warteten ab, ob der Regen nachlassen würde, aber schließlich beschlossen sie, doch in den Wald hinaus zu gehen. Maisha hatte offenbar gemerkt, dass Roho nicht dabei war, und so kehrte sie um und rannte kollernd zu seinem Stall. Tagwa kam direkt hinterher, und als sie an Rohos Stalltür angekommen waren, versuchte der kleine Junge herauszukommen. Die zwei Mädchen rüttelten so lange an seiner Tür herum, bis sie schließlich geöffnet wurde, und da kam Roho heraus und war begeistert, sich seinen Freunden anschließen zu können! Den Keepern war nicht so recht wohl dabei, denn starker Regen kann für die ganz kleinen Elefanten, die sich nicht unter dem Bauch der Mutter unterstellen und sich an ihr wärmen können, gefährlich werden. Manchmal brauchen die Kleinen aber auch die Nähe und Fürsorge ihrer Artgenossen, und so flitzten die drei hinaus in den Wald. Sie ließen sogar den Rest der Herde, der sich noch unschlüssig war, ob es schon hinaus gehen sollte, hinter sich. Tagwa und Maisha schienen aber auch ein schlechtes Gewissen zu haben, dass sie Roho mit hinaus in die Kälte genommen hatten, denn sie gingen woanders hin als die anderen. Die Keeper hatten sie aber bald wiedergefunden, und als der Regen einfach nicht aufhören wollte, nahmen sie Roho doch wieder mit zurück, damit er sich – zusammen mit Ziwadi – an den Stallungen unterstellen konnte und so wenigstens vor dem Regen geschützt war.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.11.2019
Dienstag, 12. November 2019
Tamiyoi und Tagwa sind im Moment die ältesten Mädchen im Waisenhaus. Tagwa war die Mini-Leitkuh der Waisenherde, bevor sie nach Tsavo umzog, und während der drei Monate, die sie dort verbrachte, übernahm Tamiyoi diese Rolle. Seit Tagwa wegen ihrer Probleme mit dem Stoßzahn, der an der falschen Stelle herauskommt, wieder in Nairobi ist, ist sie wieder die Chefin, und Tamiyoi stellte das auch nicht infrage. Trotzdem kümmert sich Tamiyoi weiter wie eine gute Leitkuh liebevoll um die kleineren Babys. Sie weiß, dass sie alle Schutz benötigen und hat alle von ihnen gleich lieb! Heute schimpfte sie draußen im Wald mit Dololo und Mukkoka, die frech zu den kleinen waren. Sie überlegte kurz, was zu tun sei, und nahm dann den kleinen Roho mit, um mit ihm zu Ziwadi und Luggard zu gehen, wo es ruhiger zugeht. Dort würde er nicht von den Rowdys herumgeschubst werden.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.11.2019
Sonntag, 10. November 2019
Kurz vor 14 Uhr hatten die Waisen ihren Spaß in einem kleinen Wasserloch, an dem sie im Wald vorbei gekommen waren. Sie tobten und rannten herum, und Luggard, Sattao, Musiara, Maktao, Larro und Kiasa planschten im Wasser und trompeteten begeistert dazu. Sogar Luggard hielt sich nicht zurück und trampelte im Wasser herum wie die anderen! Plötzlich kamen Maisha, Nabulu, Dololo und Kiombo aus dem Wasser gerannt, tröteten laut und verschwanden im Gebüsch. Die anderen bekamen einen ordentlichen Schrecken und rannte schnell hinterher. Anschließend wurde noch eine ganze Weile im Gebüsch herumgetrampelt und getrötet! Die Keeper warteten ab, bis alle sich wieder beruhigt hatten und sammelten dann ihre Schützlinge zusammen, um mit ihnen woanders hin zu gehen. Die arme Ziwadi traute sich allerdings nicht so recht, bei dem ganzen Treiben mitzumachen; sie scheint sich nicht allzu sehr in etwas hineinsteigern zu wollen, aus Angst, noch einmal einen Anfall zu bekommen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 05.11.2019
Dienstag, 5. November 2019
Ringkämpfe und Kräftemessen sind an der Tagesordnung bei den kleinen Bullen im Waisenhaus, die immer wieder herausfinden wollen, wer von ihnen der stärkste ist. Im Wald rangelten heute Dololo, Sattao, Maktao, Musiara und Kiombo ausgiebig, statt zu grasen. Sie tobten in den Büschen herum und schubsten sich gegenseitig an. Sattao und Dololo hatten damit angefangen, und bald fing Maktao an, Dololo von hinten zu schieben. Schließlich machte auch Musiara noch mit, und jeder unterstützte einen seiner Freunde beim Rangeln. Kiombo kam dann auch angerannt und schwang seinen Rüssel begeistert hin und her – aber er konnte sich nicht so recht entscheiden, wen er nun unterstützen wollte! Auch Luggard kam dazu und wollte mit Kiombo spielen, aber dieser nahm beim Anblick von Luggards kräftigen Stoßzähnen lieber Reißaus. Luggard änderte seine Strategie und legte sich nun auf den Boden, um die anderen Jungs dazu zu animieren, auf ihm herumzuklettern. Sie hatten sie alle ihren Spaß und tummelten sich eine Weile mit Luggard auf dem Boden.

