Donnerstag, 15. August 2019
Kiombo ist bei der Milch langsam auf den Geschmack gekommen und hat inzwischen angefangen, Dololo bei der Fütterung zu nerven. Dololo war bei der Milchfütterung immer etwas vorlaut, aber jetzt hält er sich zurück, weil er Angst hat, dass Kiombo ihm die Milch stiehlt. Kiombo will auch immer als erster bei den Flaschen sein. Dololo scheint sich aber nicht revanchieren zu wollen und hat sich damit abgefunden, dass Kiombo während der Fütterung etwas ruppiger wird.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 13.08.2019
Dienstag, 13. August 2019
Als es am Morgen Zeit für die 9-Uhr-Milch wurde, jagte Mukkoka wie üblich hinunter zur Fütterung, um auf jeden Fall als erster da zu sein. Er protestiert immer noch mit lautem Tröten, wenn es jemand schafft, vor ihm anzukommen. Heute Morgen waren Dololo und Maisha ganz vorne, und Mukkoka musste sich ganz schön anstrengen, die beiden einzuholen. Als die drei ihre Flaschen geleert hatten, gingen sie zusammen wieder hinaus zum Grasen. Sie blieben neben dem Gehege von Nashorn Maxwell stehen, der aber merkte, dass er Gesellschaft bekommen hatte, und gleich anfing, herumzustampfen und sein Territorium zu markieren.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 11.08.2019
Sonntag, 11. August 2019
Mukkoka und Dololo sind immer noch beste Freunde, und sie haben auch beide einen gesunden Appetit. Sie rennen meistens um die Wette zu ihrer Milch. Wenn sie einmal von den anderen abgehängt werden, fangen sie gleich an zu schubsen und zu schieben, um an ihre Flaschen zu kommen. Die Keeper haben alle Hände voll zu tun, die beiden im Zaum zu halten. Sie werden einmal kräftige junge Bullen werden!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 09.08.2019
Freitag, 9. August 2019
Heute war zunächst alles ruhig, als die Waisen hinaus in den Busch gingen, und als sie draußen waren, grasten sie alle friedlich zusammen. Sogar die Raufbolde wie Sattao, Maktao, Dololo, Musiara und Mukkoka waren ganz brav, und andere wie Tamiyoi, Kiasa, Kiombo, Larro, Nabulu und Maisha, die gerne weiter hinaus in den Wald gehen wollen, ließen sich jede Menge Zeit und grasten in aller Ruhe. Plötzlich kam allerdings Unruhe auf, als zwei kämpfende Warzenschweine aus den Büschen gepoltert kamen. Damit hatten die Elefanten gar nicht gerechnet, und sie trompeteten und rannten in alle Richtungen auseinander! Die arme Ziwadi war so verwirrt, dass sie in die entgegengesetzte Richtung lief wie die Keeper, sodass diese hinter ihr her rannten und sie riefen. Schließlich hatten sie sie eingeholt und nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder beruhigt, sodass sie wieder zur Herde zurückgebracht werden konnte. Ziwadi ist ein friedliebendes Mädchen, das nicht gerne herumgeschubst wird; daher ist sie häufig auf eigene Faust unterwegs und bleibt am liebsten in der Nähe der Keeper.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 06.08.2019
Dienstag, 6. August 2019
Heute war es sehr heiß, und bei der Mittagsfütterung rannten die kleineren Waisen wie Kiasa, Musiara, Larro, Maktao und Dololo gleich zum Schlammloch, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Kiasa und Musiara rollten sich ausgelassen herum und genossen das Schlammbad in vollen Zügen. Während Kiasa und Musiara noch weiter badeten, gingen Ziwadi und Larro zu den Wassertonnen, um etwas zu saufen. Es ist lustig, den beiden dabei zuzusehen – statt das Wasser im Rüssel einzusaugen und es dann in den Mund laufen zu lassen, wie Elefanten es für gewöhnlich tun, tauchen die beiden mit den Köpfen unter und saufen direkt mit dem Mund. Sie lernen erst noch, wie sie mit ihrem Rüssel umgehen müssen.

