Letzte Woche erreichten uns traurige Nachrichten aus Simbabwe. Die beiden kleinen tapferen Kämpfer Molly und Sebastien sind leider gestorben. Wir hoffen, dass die Seelen der beiden Kleinen nun in Frieden ruhen.
„Das Unsichtbare unter der Oberfläche, die eher leisen aber intensiven Begegnungen sind es, die mich interessieren“ – Joachim Schmeisser.
Am 23. November 2017 wurde in der Galerie IMMAGIS Fine Art Photography in München die Ausstellung „Elephants in Heaven“ des Fotografen Joachim Schmeisser eröffnet. Zu sehen ist eine Auswahl teils großformatiger Highlights aus seinem aktuell erschienenen Bildband „Elephants in Heaven“.
Seit 2009 portraitiert Joachim Schmeisser Elefantenwaisen in Kenia, die durch den David Sheldrick Wildlife Trust eine zweite Chance auf Leben bekommen. Seine Bilder sind größtenteils in schwarz-weiß gehalten und wirken gerade deshalb besonders ausdrucksstark. Die wenigen Farbmomente, die sich in seinen Bildern finden, spiegeln die rote Erde Tsavos wider. Es sind sehr emotionale Portraits, die sowohl das verspielte Wesen der Elefantenbabys aber auch die starken sozialen Bindungen von Elefanten zum Ausdruck bringen.
Das Buch gewährt seinem Betrachter jedoch nicht nur einen Einblick in das Leben der Elefantenwaisen, sondern zeigt auch sehr eindrucksvoll die Zusammenarbeit des David Sheldrick Wildlife Trust mit dem Kenya Wildlife Service. Joachim Schmeisser begleitete dafür die Anti-Wilderer-Einheiten auf ihren Patrouillen und dokumentierte fotografisch, wie brutal Wilderer vorgehen und wie Ranger tagtäglich ihr Leben riskieren, um Kenias Elefanten zu schützen. Für seine faszinierenden Elefantenbilder bekam Joachim Schmeisser 2012 den renommierten Hasselblad Master Award.
Saskia Heyder, Vorstandsmitglied REAeV, hatte Gelegenheit, Joachim Schmeisser für ein Interview zu treffen.
Am 27. März werden sich in Hongkong die Abgeordneten zu einer wichtigen Diskussion treffen zur Entscheidung für oder gegen den Vorschlag ihrer Regierung, den Elfenbeinhandel in Hongkong zu verbieten.
Bitte schreiben Sie die Abgeordneten an, um sie über die Lage zu informieren und sie zu überreden, natürlich FÜR das Verbot zu stimmen, und, wenn irgend möglich, in früher als in den geplanten 5 Jahren.
Kenia war 1989 das erste Land, das seinen Vorrat an konfisziertem Elfenbein verbrannt hat. Die Botschaft, die das Land damit an die Welt gab, war, daß der Geldwert, der damit in Flammen gesetzt worden war, nichts zählt im Vergleich zu dem Leben von Elefanten. Kenia hat damit den Wilderern den Kampf angesagt, der Welt ein klares Nein zum Elfenbeinhandel erklärt und dem Schutz der Elefanten hohe Priorität gegeben.