Mittwoch, 18. September 2019
Nach der morgendlichen Fütterung sah Kenia, wie ihr Liebling Araba auf ein Mäuerchen zu klettern versuchte, um an einen Ast einer Akazie heranzukommen. Sie ging zu ihr und zog ihr den Ast heran, damit sie es nicht so schwer hatte. Mudanda kratzte genüsslich ihren Hals am Lieblingsfelsen der Waisen; Rorogoi kletterte hinauf und schaute ihr von oben zu. Tahri wollte sich offenbar auch kratzen; irgendwann wollte sie nicht länger warten, und machte Anstalten, Mudanda vom Felsen zu verscheuchen. Ngilai suchte seinen alten Kumpel Murit, um mit ihm zu rangeln, während Mbegu und Godoma in der Nähe von Emoli blieben und ihn hüteten wie ihren Augapfel.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.09.2019
Samstag, 7. September 2019
Kenia führte heute die Waisenherde auf dem Weg zu den Weidegründen an, und den ganzen Vormittag wurde nördlich der Stallungen gegrast. Am Baobab-Wasserloch gab es wieder Luzernenheu, und danach löschten die Waisen ihren Durst an der Tränke. Dabei schloss sich ihnen eine wilde Herde an. Emoli wollte nicht bei den wilden Elefanten bleiben und kam zu den Keepern zurückgerannt; das ist seltsam, denn sonst ist er immer einer der ersten, der zu seinen wilden Artgenossen läuft und sie begrüßt!
Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.09.2019
Montag, 2. September 2019
Nach der Milchfütterung am Baobab-Wasserloch ging Tundani schnurstracks zum Luzernenheu. Er nahm sich einen halben Ballen mit und platzierte ihn neben der Tränke, sodass er ab und zu einen Schluck Wasser nehmen konnte, während er futterte. Als eine wilde Kuh mit ihrer Herde zum Saufen kam, versuchte Tundani, sie zu verscheuchen, um sie von seinem Luzernenheu fernzuhalten! Er musste aber klein beigeben und zog sich schließlich mit seinem Ballen zurück. Emoli, Sagala, Araba und Kenia bekamen die Gelegenheit, nach dem Saufen mit einem wilden Kalb und seiner Mutter zu spielen und zu plaudern.
Waisenblogs-Beitrag Voi, 01.09.2019
Sonntag, 1. September 2019
Nach der mittäglichen Milchfütterung schienen Godoma und Mbegu zu diskutieren, und danach passte Godoma auf Emoli auf. Er sollte offenbar nicht mit zu einer wilden Herde kommen, die an der Tränke am Wasserloch soff. Während der Rest der Waisen ihren wilden Artgenossen Gesellschaft leistete, hielt Godoma Emoli davon ab, ihnen zu nahe zu kommen. Als die wilde Herde wieder gegangen war, durfte Emoli wieder zu den anderen und löschte seinen Durst an der Tränke. Ngilai spielte dann ein wenig mit Godoma, während Nelion zwei wilden Teenagern zuschaute, die miteinander rangelten.
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2019
So wie im Rest des Landes hat es auch in Nairobi heftig geregnet. Alle Bäche und Flüsse im Nairobi Nationalpark sind prall gefüllt und teilweise über die Ufer getreten. Die Waisen hatten daher viele Möglichkeiten zum Baden und Suhlen. Es gibt Unmengen an schlammigen Rutschen und die Elefanten verbringen ihre Zeit hauptsächlich in der Horizontalen. Zur mittäglichen Besucherstunde haben sie es derzeit nur auf ihre Milchflasche und das frisch geschnittene Grün abgesehen. „Die Waisen im November“ weiterlesen

