Mittwoch, 10. Oktober 2018
Emoli
Blog über Elefantenwaise Emoli
Mittwoch, 10. Oktober 2018
Emoli
Mittwoch, 10. Oktober 2018
Bei der 9-Uhr-Fütterung hatten die Waisen gute Laune und waren sehr verspielt. Tamiyoi ist bekannt für ihr großes Herz, aber man sieht sie selten bei Ringkämpfen mit den anderen. Heute allerdings animierte sie alle zum spielen. Sie rangelte eine ganze Weile mit Ambo, bis sein Freund Jotto herüber kam und Ambo zu einem Kräftemessen mitnahm. Maktao war inzwischen mit seinem besten Kumpel Emoli beschäftigt. Kiasa geriet beinahe in Schwierigkeiten, obwohl sie eigentlich nur mit Merru spielen wollte. Er rannte aber schreiend weg – er beschwert sich häufig einfach so, ohne ersichtlichen Grund – und Sana Sana und Malima, die gerade von den Büschen um das Schlammloch futterten, kamen angerannt, um nachzusehen, was los war. Als Kiasa die beiden älteren Mädchen sah, verkroch sie sich hinter den Keepern, aus Angst, dass sie ausgeschimpft würde, obwohl sie doch nur nett zu dem kleinen Merru sein wollte.
Dienstag, 9. Oktober 2018
Mukkoka ging heute zum ersten Mal mit Tamiyois Gruppe jüngerer Waisen zur Besuchsstunde. Er war sehr ruhig und brav. Er kam zusammen mit Tamiyoi, Kiasa und Merru aus dem Wald herunter, und man hätte nicht vermutet, dass er das erste Mal dabei war. Tamiyoi schubste ihn einmal von etwas Grünfutter weg, an dem Merru gerade knabberte, aber Enkesha kam dazu und nahm Mukkoka in Schutz. Sattao und Maktao rangelten fröhlich miteinander, bis Emoli dazukam und die beiden trennte; er wollte nämlich selbst mit Maktao spielen!
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2018
Die Interaktionen innerhalb der Elefantengruppe, aber auch mit anderen Tieren, ist immer wieder sehr unterhaltsam. Elefanten bleiben meistens unter sich, aber so lange sie noch klein sind, sind sie auch extrem verspielt und frech. Ihre Suhle lieben sie über alles und mögen sie beim besten Willen nicht mit anderen teilen, ganz besonders nicht mit den Warzenschweinen. „Die Waisen im September“ weiterlesen
Samstag, 29. September 2018
Die Waisen haben normalerweise ein sehr gutes Zeitgefühl und wissen, wann es Zeit ist für die Milchfütterung, für den Heimweg oder für den Aufbruch in den Wald. Heute Morgen allerdings dauerte es, bis sie alle in Gang kamen. Emoli, der gerne zeitig herauskommt und zwischen den Ställen herum stromert, war sich irgendwann ganz sicher, dass es höchste Eisenbahn war, in den Wald hinaus zu gehen, und er begann zu schreien und sich über die Verspätung zu beschweren. Als die anderen dann nach und nach aus ihren Ställen und Gehegen kamen, freute er sich sehr und rannte trompetend und voller Vorfreude in Richtung des Waldes. Mapia und Sagala machten mit, doch Tagwa wollte nicht aufbrechen, ohne vorher nach Dololo, Merru und Mukkoka geschaut zu haben. Sie ging zu ihren Stalltüren, stieß dagegen und rüttelte an den Eimern für die Milchflaschen. Wann immer jemand versuchte, sie zu überzeugen, mit hinaus zu kommen, ging sie wieder zurück und machte weiter. Erst als die drei Babys schließlich herauskamen, war sie zufrieden und begleitete sie hinaus in den Busch zu den anderen.