Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.06.2018

Freitag, 22. Juni 2018
Maisha, Musiara und Emoli waren am Morgen bei den ersten, die aus den Gehegen kamen. Als sie an Maxwells Tor vorbei gingen, bemerkten sie ein paar übriggebliebene Luzernenheupellets, und sie fingen an, sie mit ihren kleinen Rüsseln zusammenzusammeln. Nach ein paar Minuten konnte man plötzlich lautes Geschrei hören – Maisha war mit dem Rüssel zwischen den Pfosten von Maxwells Gehege steckengeblieben! Ndiwa kam schnell herbei gelaufen, um zu sehen, was los war, aber zum Glück konnte die kleine Maisha sich schnell wieder befreien. Der Rest der Herde war schon auf dem Weg in den Wald. Maxwell trottete noch eine Weile in seinem Gehege herum; er hatte sich offenbar auch erschrocken durch Maishas Schrei.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.06.2018

Dienstag, 19. Juni 2018
Die Waisen waren am Nachmittag gut gelaunt. Einige grasten, während andere sich mit der lockeren Erde einstaubten. Dann starteten die kleinen Jungs eine Rangelei, die erst die kleinen Mädchen und dann sogar einige ältere anlockte. Musiara löste das ganze aus, indem er Maktaos Schwanz festhielt. Maktao drehte sich erbost um, und die beiden starteten einen Ringkampf. Nach einer Weile kam Musiaras Freund und Altersgenosse Sattao dazu, um ihm zu helfen. Auch Emoli griff ein und wollte die Raufbolde trennen, aber Musiara schubste sie heftig und biss ihm auch noch in den Schwanz! Dann humpelte auch noch Luggard dazu und hielt Maktao mit dem Rüssel am Ohr fest, während Kiasa herbei eilte, um ihren Gehegenachbarn Maktao zu unterstützen. Schließlich rangelte auch noch Enkesha mit, während Jotto, Ambo und Malima mit etwas Abstand umherjagten. So ging es eine Weile, bis Tagwa beschloss, dass besser in dem umliegenden Gebüsch gegrast werden sollte! Die Rangelei ging zuende, und alle Babys folgten brav ihrer neuen Mini-Leitkuh in die Büsche.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 12.06.2018

Dienstag, 12. Juni 2018
Bei der öffentlichen Besuchsstunde standen heute Emoli und Maktao Wache. Sie taten so, als würden sie miteinander rangeln, hatten aber dabei aufmerksam die Warzenschweine im Auge. Wann immer ihnen eines davon zu nahe kam, wurde es vom Schlammloch vertrieben.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 10.06.2018

Sonntag, 10. Juni 2018
Heute war es zur Abwechslung einmal Kiasa, die ihren Artgenossen eine Lektion erteilte. Emoli sorgte für Unruhe und verpasste denen vor ihm Kopfnüsse; Kiasa kam herbei und verjagte ihn zur Strafe. Das ist sehr bemerkenswert – offenbar kann es nur einen frechen Elefant in der Herde geben!