Donnerstag, 16. Januar 2020
Am Morgen kamen die Waisen vorsichtig aus ihren Gehegen, denn es hatte in der Nacht geregnet, und alles war nass und rutschig. Sapalan hatte einen kurzen Ringkampf mit Mteto, während Malima zur Tränke ging, um Wasser zu saufen. Beim Grasten tat sich Roi mit Mapia zusammen, und Ukame futterte mit Wanjala. Sapalan und Namalok entdeckten ein kleines Wasserloch und teilten sich das Wasser. Naseku kratzte sich ausführlich das Hinterteil. Mittags badeten die Waisen nur kurz, bevor sie wieder grasen gingen. Enkikwe kam als letzter aus dem Wasser. Auf dem Weg zurück zu den Weidegründen verwickelten sich Wanjala und Pare in eine kleine Rangelei. Am Abend begleitete Ishanga wie üblich die Waisen zurück zur Auswilderungsstation.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.01.2020
Mittwoch, 8. Januar 2020
Ishanga wartete bei Sonnenaufgang wieder auf die Waisen. Nachdem sie herausgekommen waren, lehnte sich Tusuja an der Mauer an und setzte sich dann hin, wobei er seinen Rüssel hoch in die Luft hob. Karisa, der immer noch ein kleines bisschen humpelt, gab dann den Weg zu den Weidegründen vor. Er tat sich zum Grasen mit Ambo zusammen, während Kamok sich mit Siangiki zusammenschloss. Enkikwe graste mit Sapalan, und Ishanga leistete Rapa Gesellschaft.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.01.2020
Sonntag, 5. Januar 2020
Nachdem die Waisen am Morgen aus den Gehegen gekommen waren, gerieten sie alle in Spiellaune. Mteto spielte mit Sana Sana, Oltaiyoni mit Enkikwe, Rapa mit Tusuja und Kamok mit Kauro. Kuishi kratzte sich das Hinterteil an der Wassertränke. Ambo bat Siangiki, ihm ein wenig Nachhilfe im Ringkampf zu geben, was Siangiki bereitwillig tat. Die zwei rangelten eine ganze Weile miteinander. Rapa hatte ein Kräftemessen mit Tusuja, bei dem er allerdings aufgab. Tusuja ging weiter und forderte Wanjala heraus.
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2020
Es ist bemerkenswert, das Elefanten doch wie wir so richtige Gewohnheitstiere sind. Diesen Monat haben uns die derzeit 17 Elefantenwaisen in Nairobi oft daran erinnert. Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie mußten wir erstmals (und bis auf Weiteres) in der Geschichte des Sheldrick-Trusts die morgendliche öffentliche Besuchsstunde absagen. „Die Waisen im März“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.12.2019
Samstag, 14. Dezember 2019
Heute Morgen kamen Nasalot mit dem kleinen Nusu, Loijuk mit Lili, Ishanga, Makireti und Kilabasi zu Besuch zur Auswilderungsstation. Die Keeper erschraken, als sie sahen, dass Ishangas Rüsselspitze offenbar einer Schlinge zum Opfer gefallen war! Zum Glück war die Wunde ordentlich verheilt, und es bleibt nur eine Narbe, die sie wohl nun den Rest ihres Lebens haben wird. Wieder eine Narbe mehr, die auf das Konto von unverantwortlichen Menschen geht! Die Ex-Waisen warteten im Nieselregen auf ihre jüngeren Freunde, damit sie zusammen hinaus zum Grasen gehen konnten. Enkikwe, Roi, Ukame, Naseku und Wanjala rollten sich noch ein wenig auf dem Boden herum, bevor es losging. Draußen im Busch unterhielt sich Malkia mit Makireti, während der kleine Rabauke Nusu die Waisen neckte. Dann rannte er zu seiner Mutter, um von ihr zu lernen, wie man Bäume entrindet. Esampu und Mteto spielten kurz mit Lili, während Garzi mit Makireti rangelte. Später tummelte sich Loijuk vergnügt mit Baby Lili auf dem Boden herum. Beim Mittagsschlammbad wurde ausgelassen gebadet, und auch am Nachmittag blieben die Ex-Waisen bei den Waisen und grasten mit ihnen zusammen weiter.

