Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 12.05.2019

Sonntag, 12. Mai 2019
Am Morgen rangelten Barsilinga und Garzi draußen im Busch miteinander. Olsekki versuchte unterdessen, Kopfstand zu machen und ging dann mit Rapa spielen, während die anderen fleißig grasten. Naseku stand auf einem Felsen und versuchte, von dort an die grünen Zweige an einem Baum zu kommen. Gegen 11 Uhr gab Kauro den Weg zur Mittagsfütterung und zum Schlammbad vor. Dupotto und Enkikwe, die gute Freunde sind, standen zusammen im Schatten. Es war etwas windig, und so wollte niemand baden; die Waisen soffen nur etwas Wasser an der Tränke und gingen dann wieder zurück in den Busch.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.05.2019

Dienstag, 7. Mai 2019
Nachdem sie ihre morgendliche Milch getrunken hatte, legte sich Sana Sana noch einmal im Gehege hin, während sie darauf wartete, dass das Tor geöffnet wurde. Malkia stand daneben, und Mteto wartete schon einmal am Tor. Als es losging, versammelten sich die Waisen an der Stelle, wo es immer das Luzernenheu gibt. Allerdings sind die Vorräte zuende gegangen, und es war nichts mehr da, und noch dazu hatte sich das Fahrzeug aus dem Hauptquartier des SWT, das frische Pellets liefern sollte, verspätet! Die Keeper versuchten, ihre Schützlinge zum Aufbruch zu bewegen, aber sie wollten nicht, weil sie noch das Luzernenheufrühstück erwarteten. Elefanten sind doch Gewohnheitstiere! Enkikwe versuchte sogar nach seiner üblichen morgendlichen Behandlung am Bein, einen Blick in den Vorratsraum zu werfen, um zu sehen, ob es wirklich stimmte! Schließlich schafften es die Keeper, die Waisen zu überzeugen, zum Grasen aufzubrechen. Kamok tat sich mit Lemoyian zusammen und Turkwel mit Galla. Am Nachmittag wurde in aller Ruhe südlich des Kalovoto gegrast, und Barsilinga führte die Waisen am Abend zurück zur Auswilderungsstation.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.05.2019

Montag, 6. Mai 2019
Zur Mittagsfütterung führte Esampu die erste Gruppe an und Maramoja die zweite. Namalok legte sich mit Rapa an, als dieser es sich erlaubte, die Rüsselspitze in Namaloks Eimer mit Milch zu halten! Namalok war klar, dass Rapa seine Portion Milch schon bekommen hatte und scheuchte ihn im Höchsttempo davon. Siangiki begleitete ihren guten Freunde Enkikwe zur Tränke, bevor die beiden ihren Freunden folgten, die schon wieder in den Busch aufgebrochen waren. Namalok graste zusammen mit Sapalan, wurde aber auf dem falschen Fuß erwischt, als Sapalan auf ihn zu klettern begann! Namalok drehte sich schnell herum und forderte Sapalan zum Kräftemessen heraus, das unentschieden endete. Noch vor ein paar Wochen war Sapalan ein zurückhaltender und langsamer Elefant, der sich mit niemandem anlegte! Es ist gut, dass er jetzt lebhafter wird und beginnt, mit seinen Altersgenossen zu rangeln.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.05.2019

Sonntag, 5. Mai 2019
Bei der Mittagsfütterung ließ sich Oltaiyoni, die eigentlich sehr wohlerzogen ist, dazu hinreißen, eine Milchflasche vom Boden aufzuheben, als die Keeper nicht hinschauten. Sie begann daraus zu trinken, aber als die Keeper es bemerkt hatten und zu ihr kamen, gab sie die Flasche brav zurück. Danach gingen die Waisen baden, angeführt von Karisa. Kauro, Olsekki, Kithaka, Turkwel und Enkikwe boykottierten allerdings das Schlammbad. Barsilinga und Garzi kletterten um die Wette heraus, und als Barsilinga die Oberhand gewann, stellte er sich Garzi in den Weg und startete einen Ringkampf mit ihm. Nachmittags ging es zur Westseite des Ithumba-Bergs, wo die Waisen schon länger nicht mehr gewesen waren. Am Abend schlich sich zum ersten Mal Namalok davon, ohne dass die Keeper es merkten! Es dauerte eine Stunde, bis sie ihn wieder gefunden hatten, und inzwischen waren alle schon zurück in ihren Gehegen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.04.2019

Samstag, 27. April 2019
Am Morgen rutschte Galla auf dem Weg zum Luzernenheufrühstück aus und fiel hin, weil er es so eilig hatte und als erster da sein wollte. Bis er sich wieder aufgerappelt hatte, waren schon an die zehn Waisen an ihm vorbei gegangen! Siangiki kratzte sich an einer Mauer, bevor sie sich ihren Freunden anschloss. Bald machten sich die Waisen auf und gingen in einer Gegend grasen, wo es noch viel Grün gibt. Ndiwa und Sana Sana gaben mittags den Weg zum Schlammbad vor, wo Esampu, Dupotto und Enkikwe sich eine Weile an den Bäumen kratzten.