Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2017

 

Anfang des Monats lebten sage und schreibe 36 Elefantenwaisen in der Nursery, so daß es an der Zeit war, einige der älteren Waisen nach Ithumba umzusiedeln. Mit ihren drei Jahren waren jetzt Rapa, Pare, Maramoja, Sapalan und Namalok an der Reihe, diesen nächsten Schritt in Richtung Auswilderung zu machen. Da es in dieser Saison genug Regen in Ithumba gegeben hatte, war jetzt die perfekte Zeit dafür, denn es gab jede Menge Grünfutter und Wasser. Kauro war inzwischen wieder komplett genesen und sollte ebenfalls wieder zurück gebracht werden. Er war also der sechste Elefant, der an den Lkw gewöhnt werden mußte, aber diese Eingewöhnungsphase verlief dieses Mal komplett reibungslos. An manchen Tagen wollten die Waisen nach ihrer Milchmahlzeit sogar im Anhänger bleiben, so gemütlich fanden sie ihn offenbar!

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Waisenblogs-Beitrag Nursery, 27.11.2017

Montag, 27. November 2017
Normalerweise interessieren sich die Waisen am Morgen vor der öffentlichen Besuchsstunde nicht allzu sehr für die Schlammlöcher, aber heute war es anders. Nach der Fütterung um 9 Uhr, als die Waisen tiefer in den Wald hinein gingen, traf Esampu auf ein paar Warzenschweine in einer Pfütze, die sie prompt verscheuchte. Danach begann sie, sich im Schlamm zu wälzen, was die Aufmerksamkeit von Enkesha und Kuishi erregte. Die beiden schlossen sich ihr an und rollten sich auch eine Weile herum. Esampu und Kuishi gingen dann grasen und überließen Enkesha das Matschloch, die darin spielte, bis es Zeit für die Besuchsstunde war! Dort schlich sich Ndiwa von der zweiten Gruppe davon – was sie sehr gern tut – und ging mit der ersten Gruppe zum Schlammloch, sodass sie ihre Milch schon etwas früher bekam.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 19.11.2017

Sonntag, 19. November 2017
Ndiwa bleibt draußen im Busch nicht gerne an einer Stelle, die die Keeper zum Grasen ausgesucht haben. Sie und ein paar andere suchen sich lieber selber aus, wo sie fressen wollen; meistens sind noch Mundusi, Sagalla, Sapalan, Rapa und Esampu dabei, und manchmal auch Lasayen. Sie gehen oft tiefer in den Wald hinein und entfernen sich etwas von den Keepern, auf der Suche nach dem leckersten Grün. Heute war es allerdings anders, denn am Morgen war sie mit einem leichten Humpeln herausgekommen – möglicherweise hatte sie sich gestern einen Dorn im Fuß geholt oder in der Nacht den Fuß verrenkt. Weil sie nicht so gut laufen konnte, kam sie ihren Freunden nicht hinterher, und so blieb sie beim Rest der Herde. Aber die Waisen sorgen liebevoll füreinander; Malkia und Sana Sana merkten, dass ihr etwas fehlte, und leisteten ihr den ganzen Tag Gesellschaft, damit sie nicht alleine grasen musste.