ATE News: Juni und Juli 2021

Cerise, die Matriarchin der CB-Familie, ist zurück

Das Leben der Elefanten in Amboseli ist geprägt vom Wechsel der Jahreszeiten. Trocken- und Regenzeiten wechseln einander ab und sorgen für oft gegensätzliche Lebensbedingungen. Doch auch die Jahreszeiten selbst präsentieren sich oft sehr unterschiedlich. Trockenzeiten entwickeln sich manchmal zu echten Dürren und Regenzeiten führen mitunter zu heftigen Überschwemmungen.

 

Während der letzten Jahre erhielt Amboseli besonders reiche Niederschläge, die das Land in ein Paradies für Wildtiere verwandelt hatten – manchmal waren ganze Trockenzeiten einfach ausgefallen. Das war auch noch zu Beginn diesen Jahres so gewesen. Doch Mitte Mai hörten die Regenfälle auf und die sogenannte „große Trockenzeit“ begann – früher als üblich. Zudem kam starker Wind auf, der das Land extrem schnell austrocknete. Da die nächsten Regenfälle erst im Oktober zu erwarten waren musste man sich auf einige sehr schwere Monate einstellen. Bei den Elefanten betraf dies vor allem die ältesten Familienmitglieder und die Kälber. Kühe mit noch milchabhängigen Kälbern würden es dann schwer haben sowohl genug Milch für ihren Nachwuchs produzieren als auch ihre eigenen Bedürfnisse sicherstellen. Diese Entwicklung ist Teil des natürlichen Kreislaufs im Amboseli-Ökosystem – allerdings ein sehr harter!

 

Viele Elefantenfamilien kehren während der Trockenzeit in den Park zurück
Viele Elefantenfamilien kehren während der Trockenzeit in den Park zurück

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ATE News: Oktober und November 2019

Elton von der EA-Familie

News vom Amboseli-Trust-for-Elephants – die Monate Oktober und November 2019:

 

Im Oktober und November begann die sogenannte „Kleine Regenzeit“ in Amboseli. Während im Oktober insgesamt 63 mm Niederschlag fielen waren es im November 127 mm – eine ordentliche Menge, wenn man bedenkt, dass der Jahresdurchschnitt 340 mm beträgt.

Die Regenfälle bewirkten eine enorme Veränderung der Landschaft – vor allem im November. Staubige, gelb-braune Halbwüsten verwandelten sich in saftig-grüne Weideflächen – ein Paradies für alle Pflanzenfresser.

Auch die Sichtverhältnisse besserten sich enorm! Plötzlich konnte man an den Hängen des Kilimanjaro Details erkennen, die vorher wegen des ständig in der Luft liegenden Staub-Dunstes nicht sichtbar gewesen waren.

Die Mitarbeiter/innen des Amboseli Trust for Elephants (ATE) sind an diese dramatischen Veränderungen gewöhnt und trotzdem jedes Mal aufs Neue davon begeistert.  Sie kennen die Schönheit jeder Jahreszeit und nach langen Jahren der Feldarbeit in Amboseli wissen sie auch genau, wie man die unterschiedlichen Bedingungen bestmöglich nutzen kann, um die festgesetzten Forschungsziele möglichst effektiv zu erreichen.

 

Elefantenkuh mit Kuhreiher
Ein typischer Anblick in Amboseli: Eine Elefantenkuh in Begleitung eines Kuhreihers.

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