Mittwoch, 13. Februar 2019
Rapsu schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheu an, und machte sich danach wieder auf den Weg. Zum Mittagsschlammbad tauchte er allerdings wieder auf, zusammen mit drei wilden Bullen. Es war heiß, und so wälzten sich alle ausgiebig. Naseku spielte besonders ausgelassen, und als sie fertig war, trompetete sie und gab damit das Zeichen zum Aufbruch zurück zu den Weidegründen. Dort rollte sich Esampu auf dem Boden herum, während Rapa seinen Sparringspartner Galla zum Kräftemessen herausforderte. Er musste sich allerdings bald geschlagen geben. Am Abend führte Ukame den Weg nach Hause an.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Turkwel blieb über Nacht im Gehege und wurde am Morgen wieder an ihren Kratzern am Bein behandelt, zusammen mit Enkikwe. Die Ex-Waisen Tumaren, Melia, Kasigau, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi, Kenze, Orwa, Bomani, Narok, Kanjoro und Murka kamen zum Krankenbesuch vorbei. Sie blieben den ganzen Tag bei den Waisen und munterten Turkwel auf. Mundusi bewunderte Kenze und wünschte sich vermutlich, auch so groß zu sein, damit Maramoja ihn nicht ärgern konnte! Bei der Mittagsfütterung gingen nur ein paar der Ex-Waisen baden. Kamok erspähte eine Gans, die sie ein wenig herumscheuchte. Karisa und Oltaiyoni schlossen sich ihr an, aber die Gans flatterte in die Mitte des Wasserlochs, und dort war es den Elefanten zu kalt. Am Nachmittag wurde am oberen Kalovoto gegrast, bevor Sapalan am Abend an der Spitze der ersten Gruppe zurück nach Hause kam.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.02.2019
Samstag, 9. Februar 2019
Mutara, Sities, Kainuk, Suguta, Chaimu, Turkwel und Kilaguni tauchten vor Sonnenaufgang an der Auswilderungsstation auf. Als es hell wurde, konnte man sehen, dass Turkwel etwas humpelte, und bei genauerem Hinsehen fiel den Keepern auf, dass sie offenbar wieder mit den Löwen aneinander geraten war! Das erste Mal hatten die gefährlichen Raubkatzen sie im August 2018 angegriffen, und damals verlor sie ihren Schwanz. Jetzt, ein halbes Jahr später, haben sie es also wieder versucht, aber es scheint, als hätte ihre Herde sie verteidigt. Ihre Verletzungen sind diesmal nicht so schlimm, und sie wird sich bald wieder erholen. Sie ließ sich bereitwillig behandeln und schloss sich danach den Waisen an. Sie wird jetzt wohl wieder eine zeitlang bei den Kleinen bleiben, bis sie wieder ganz gesund ist. Die Waisen berüsselten sie mitfühlend.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.02.2019
Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.02.2019
Donnerstag, 7. Februar 2019
Ex-Waise Tomboi besuchte am Morgen die Stallungen und schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Als sie zum Grasen aufbrachen, ging er wieder seiner Wege. Am Nachmittag kam er dann zurück und hatte als Verstärkung Taita, Narok, Murka, Kanjoro, Kasigau und Bomani mitgebracht. Sie grasten zusammen mit den Kleinen und begleiteten sie am Abend zurück zur Auswilderungsstation.

