Freitag, 3. August 2018
Der Norden Tsavos ist jetzt trocken geworden, und so tauchen viele Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen auf, um mit den Waisen zu saufen. Als die Kleinen aus dem Gehege kamen, hatte Rapa eine kleine Meinungsverschiedenheit mit der kleinen Kama, die an ihm herumschubste. Sie traute sich so einiges, da sie wusste, dass Rapa nicht viel würde tun können, mit ihrer Mutter Kinna und ihren Kindermädchen um sie herum. Rapa schüttelte nur verärgert den Kopf und ging davon. Tusuja unterhielt sich kurz mit Ololoo und begleitete dann Enkikwe, der normalerweise als letzter aus dem Gehege kommt, weil er noch behandelt wird. Es war strahlend blauer Himmel, und so wurde es ein heißer Tag; Esampu führte ihre Freunde auf dem Weg zum Schlammbad, zum darauffolgenden Staubbad und dann zurück zu den Weidegründen an. Am Abend kamen wieder 85 Elefanten, Ex-Waisen wie wilde, zum Saufen zur Auswilderungsstation.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 02.08.2018
Donnerstag, 2. August 2018
Die Ex-Waisen mit ihrem Nachwuchs
Sapalan
Nusu folgt Naseku zum Schlammbad
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.08.2018
Mittwoch, 1. August 2018
Olares Gruppe schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an, machte sich aber danach gleich wieder auf den Weg. Draußen im Busch forderte Karisa Galla zum Ringkampf heraus. Karisa, der einst zusammen mit Dupotto und Kelelari für drei Monate in der Wildnis verschwand und danach lange sehr schüchtern und zurückhaltend war, ist jetzt richtig lebhaft geworden. Er fordert regelmäßig seine Bullenfreunde heraus, um die Rangfolge in der Herde festzulegen. Ukame nahm Mundusi und Mteto beiseite und brachte ihnen bei, wie man mit dem Fuß das Gras entwurzelt. Roi suchte sich einen Felsen zum Kratzen aus. Mittags war es heiß, sodass sogar Kauro mit badete! Er war als Baby in einen Brunnen gefallen, bevor er gerettet wurde, vermutlich ist er daher auf Wasser nicht gut zu sprechen. Heute war er allerdings der erste im Schlammloch, und zum ersten Mal in diesem Jahr tauchte er komplett im Wasser unter! Tusuja kletterte im Wasser auf Mteto herum, und Galla auf Roi. Esampu war schlauer und ging den Jungs aus dem Weg. Kauro, Olsekki, Tusuja, Esampu und Dupotto waren am eifrigsten beim Schlammbad und beim Staubbad. Am Abend tauchte Mutaras Herde an den Stallungen auf, nachdem sie vier Tage weg gewesen war. Turkwels Schwanz scheint doch schlimmer von dem Löwenangriff mitgenommen zu sein und hat sich sehr verschlechtert, seitdem sie nach ihrer Behandlung aus dem Gehege ausgebrochen war. Die Infektion hat sich ausgebreitet und scheint den Schwanzansatz stark in Mitleidenschaft gezogen zu haben. Es sieht wohl so aus, als ob Turkwel das vierte Waisenkind ohne Schwanz in Ithumba werden würde – nach Kilaguni, Kanjoro und Kelelari, der sich vor einem Jahr einer wilden Herde angeschlossen hat.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 31.07.2018
Dienstag, 31. Juli 2018
Sapalan und Kamok
Makena beim Ringkampf mit Garzi
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 30.07.2018
Montag, 30. Juli 2018
Kibo klettert Murka auf den Rücken
Siangiki kratzt sich das Ohr
Wanjala juckt es auch am Ohr

