Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 01.11.2020

Sonntag, 1. November 2020
Draußen im Busch schlossen sich heute Orwa und Bomani den Waisen an. Bomani umrüsselte Barsilinga und startete dann einen Ringkampf mit ihm, wie in den guten alten Zeiten, in denen beide noch milchabhängig gewesen waren. Barsilinga ist noch nicht ganz bereit auszuwildern, denn er wird noch immer an seinem Fuß behandelt; die Keeper wollen sichergehen, dass er damit keine Schwierigkeiten bekommt, wenn er in der Wildnis lebt.

Die Waisen im Januar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2021

Die Elefantenbabys in unserer Obhut zeigen täglich, wie sehr sie in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zurückzugeben – sogar in diesem jungen und prägenden Alter! Obwohl sie aus verschiedenen Gegenden und Elefantenfamilien stammen, bilden sie enge Bindungen zu den anderen Waisen. Elefanten sind sehr gesellige Säugetiere und haben innerhalb ihrer Familien ausgeprägte Sozialstrukturen und Wertevorstellungen. Das scheint genetisch veranlagt, denn schon die Allerkleinsten haben diese Charaktereigenschaften. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2020

Donnerstag, 29. Oktober 2020
Am Morgen kam Ex-Waise Challa mit einem wilden Freund zur Auswilderungsstation, um Wasser zu saufen. Danach näherte er sich den Gehegen und wartete, bis die Waisen herauskamen und das Luzernenheufrühstück losgehen konnte. Der wilde Bulle, der mit ihm gekommen war, traute sich nicht so recht und machte sich lieber wieder auf den Weg. Nach dem Luzernenheu ging Pare zur Tränke, um zu saufen, und Jotto beschloss mitzukommen. Pare stellte sich ihm aber in den Weg, was bei Jotto gar nicht gut ankam. Er wollte sich zum Wasser durch drängeln, und so verwickelten sich die beiden in eine heftige Rangelei. Kamok, die nicht weit weg gestanden hatte, kam herbei, um die Streithähne zu trennen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.10.2020

Dienstag, 27. Oktober 2020
Am Morgen bekamen die Waisen beim Luzernenheu Gesellschaft von Kibo, Kandecha, Kalama, Kanjoro, Melia und Tumaren. Später beim Grasen kam auch noch Bomani dazu, der sich erst einmal mit Olsekki anlegte. Die beiden rangelten eine ganze Weile miteinander, bis Kamok dazukam und selbst mit Bomani spielen wollte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.10.2020

Montag, 26. Oktober 2020
Der wilde Freund der Waisen, der von den Keepern Kijana genannt wird, wartete am Morgen zusammen mit Ex-Waise Kilaguni vor den Stallungen. Die Waisen kamen heraus und gingen mit den beiden zum Luzernenheufrühstück über. Danach folgten sie Ambo zu den Wassertränken, wo sich ihnen noch vier wilde Bullen anschlossen. Nach und nach machten sie sich dann auf zum Grasen, nur Mundusi blieb zuletzt noch an der Tränke stehen und genoss die Gesellschaft seiner beeindruckenden Artgenossen, die ihn überhaupt nicht einzuschüchtern schienen. Kilaguni verabschiedete sich dann von Kijana und begleitete die Waisen. Er ist ein freundlicher Bulle und blieb den ganzen Tag über bei der Herde: mittags am Schlammloch, nachmittags beim Grasen, und am Abend eskortierte er die Herde zurück zur Auswilderungsstation.