Mittwoch, 28. Oktober 2020
Lima Lima kuriert ihr verletztes Bein langsam aus. Am Morgen kam sie mit der Herde mit zum Grasen, aber nach einer Weile schien das Laufen sie ziemlich anzustrengen, und so brachten die Keeper sie wieder zurück in ihr Gehege. Sie zierte sich, ihren Schützling Luggard zu verlassen, aber kam dann doch mit, um ihr Bein noch ein wenig auszuruhen. Murera kümmerte sich den Tag über vorbildlich um Luggard und die ganze Herde, und als sie am Abend wieder nach Hause kamen, konnte man Lima Lima freudig kollern und trompeten hören. Sie begrüßten sich alle wieder und machten sich dann über ihre abendliche Milch her. Nach ein paar Minuten tauchten auch die Nachteulen Alamaya, Zongoloni, Ziwa, Faraja, Jasiri und Ngasha auf. Sie hatten offenbar bemerkt, dass Lima Lima heute nicht dabei war und gingen zu ihr, um sie durch die Holzpfosten des Geheges hindurch zu berüsseln und sich zu erkundigen, wie es ihr ging. Als die Sonne untergegangen war, machten sie sich wieder auf in den Wald.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2020
Sonntag, 18. Oktober 2020
Lima Lima musste heute nicht nur Farajas Annäherungsversuchen aus dem Weg gehen, sondern sich auch noch mit Jasiri herum plagen, der heute ebenfalls hinter ihr her war! Sonje verliert manchmal die Geduld und scheucht Faraja weg, damit er aufhört, Lima Lima zu nerven. Irgendwann hatten die frechen Jungs heute aber genug und gingen wieder auf die Suche nach ihren Freunden in der Wildnis.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.10.2020
Samstag, 17. Oktober 2020
Seit Faraja mit seinen wilden Artgenossen unterwegs ist, hat er es immer wieder auf Lima Lima abgesehen. Jedesmal, wenn er die Waisenherde besucht, umgarnt er Lima Lima und versucht ab und zu sogar, sie zu besteigen! Lima Lima will aber davon nichts wissen und lässt ihn links liegen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2020
Sonntag, 11. Oktober 2020
Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, schlossen sich ihnen Zongoloni, Ziwa und Faraja an. Nach Einbruch der Dunkelheit kehrten die drei Auswilderer aber nicht wieder in den Wald zurück, sondern machten es sich außerhalb der Gehege bequem, sodass sie am nächsten Morgen gleich wieder zum Luzernenheufrühstück bereit stehen konnten!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.10.2020
Freitag, 2. Oktober 2020
Die auswildernden Waisen kamen am Morgen wieder alle zum Luzernenheufrühstück. Alamaya tauchte als erster auf und wurde von Sonje begrüßt, die sich freute, ihn wiederzusehen. Dann ging Alamaya zu den Keepern, und bevor diese sich versahen, hatte er sich einen Ballen Heu geschnappt und lief damit los! Die Keeper überlegten, ob sie ihm hinterher laufen sollten, sahen dann aber, dass er den Ballen zu seinen Kollegen trug, um ihn sich mit ihnen zu teilen. Während Ziwa, Jasiri und Alamaya sich darüber her machten, ging Ngasha zur Tränke und soff eine ganze Weile von dem frischen Wasser. Als es dann hinaus zum Grasen ging, lief Enkesha zu ihrer Freundin Zongoloni, die sich auch sehr freute und Enkesha mit einem tiefen Kollern begrüßte. Faraja machte sich derweil wieder auf den Weg in Richtung der Chyulu-Berge, um dort zu grasen.

