Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.04.2020

Freitag, 3. April 2020
Alamaya verbrachte den Nachmittag zusammen mit Ziwa. Die vier jetzt schon recht unabhängigen Waisen, Ziwa, Zongoloni, Faraja und Ngasha, kommen immer noch regelmäßig zur Waisenherde zurück, denn die Milchfütterung wollen sie nicht verpassen! Sie wissen schon, dass die Keeper ihnen noch etwas Milch vorbereiten und sie dann etwas ab bekommen, wenn sie regelmäßig mittags auftauchen. Heute war es wieder so, und Zongoloni und ihr Anhang standen schon bereit, noch bevor die anderen ankamen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.03.2020

Montag, 30. März 2020
Jasiri hatte es am Morgen eilig, als er die Waisenherde auf dem Weg in den Wald anführte. Er wollte immer weiter in den Wald hinein und hatte keine Lust anzuhalten. Quanza und die Keeper versuchten, ihn ein wenig zu bremsen, aber er hörte auf niemanden und lief einfach weiter. Schließlich gab Quanza auf und ließ sich stattdessen auf eine kleine Rangelei mit Alamaya ein. Sie wurden unterbrochen, als Faraja auftauchte und Quanza ihm entgegen rannte, um ihn zu begrüßen. Danach machten sie sich gemeinsam wieder daran, Jasiri einzuholen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.03.2020

Sonntag, 29. März 2020
Als die Waisen durch den Wald gingen, tauchte Faraja im Dickicht auf und schloss sich ihnen an. Da es ziemlich heiß war, ließen sich Faraja und Shukuru nicht lange bitten, als sie an einem Wasserloch vorbei kamen. Sie planschten im Wasser und verteilten sich den Schlamm über dem ganzen Körper. Es wurde ein ausführliches Schlammbad, bevor sie wieder grasen gingen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2020

Mittwoch, 25. März 2020
Alamaya ist in letzter Zeit immer selbstbewusster geworden und fordert immer wieder seine Freunde zu Kräftemessen heraus. Heute Morgen wollte er es mit jedem aufnehmen, an dem er vorbeikam; er nahm sich sogar Quanza vor, die beeindruckende Stoßzähne hat – was ihn aber gar nicht kümmerte! Die beiden rangelten eine Weile miteinander, bis sie von kreischenden Affen unterbrochen wurden und Quanza keine Lust mehr zu haben schien. Als sie davon ging, schloss Alamaya sich Faraja und Ziwa an. Beim Grasen merkte er, dass sich ein paar Büffel in seine Richtung bewegten, und er begann gleich, sie zu verjagen, damit sie nicht näher kamen. Die Büffel machten sich schnell aus dem Staub und schlugen eine andere Richtung ein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.03.2020

Samstag, 21. März 2020
In der Nacht war die Auswilderungsstation von etlichen wilden Elefantenherden umringt, und die Waisen waren alle wach und versuchten, ihre Artgenossen zu wittern. Sie kollerten sich gegenseitig zu, und bei all dem Aufruhr konnten auch die Keeper kaum schlafen und kamen heraus, um nachzusehen, was los war. Sie sahen, dass Zongoloni, Ziwa, Ngasha und Faraja bei den wilden Elefanten waren, und sie alle gemeinsam Wasser aus der Tränke soffen. Die wilden Elefanten wollten nicht aufbrechen ohne die vier Ausreißer, und so kollerten und trompeteten sie munter weiter. Eine aufregende Nacht!