Mittwoch, 4. März 2020
Die beiden Albino-Jungs Jasiri und Faraja verwickelten sich heute in ein Kräftemessen, und Jasiri tat sein bestes, um Faraja zu besiegen. Faraja hat allerdings einiges gelernt, seit er mehr draußen in der Wildnis unterwegs ist, und am Ende behielt er die Oberhand. Lima Lima ging irgendwann dazwischen, um die beiden Raufbolde dazu zu bewegen, mit zu den Umani-Hügeln zu kommen und dort zu grasen, statt noch weiter zu rangeln. Die anderen drei halbunabhängigen Waisen ließen sich heute nicht blicken; vermutlich sind sie tiefer in den Wald hinein gegangen, und es war ihnen zu weit bis zur Auswilderungsstation.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.03.2020
Sonntag, 1. März 2020
In den letzten Monaten konnte sich Jasiri nicht so recht entscheiden, ob er sich den Ausreißern anschließen oder lieber bei der Waisenherde bleiben sollte. Inzwischen ist er nun häufiger mit Zongoloni, Faraja, Ziwa und Ngasha unterwegs. Heute zog er mit ihnen los und graste mit ihnen im Wald. Gegen Abend kam er aber doch wieder zurück zur Herde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.02.2020
Samstag, 29. Februar 2020
Als die Waisen heute Morgen in den Wald aufbrachen, folgte Quanza ihren unabhängigeren Freunden Zongoloni, Ngasha, Faraja und Ziwa, die in Richtung der Chyulu-Berge gingen. Die nun schon halb ausgewilderten vier verbringen ihre Nächte inzwischen meist draußen im Wald und kennen die Gegend schon sehr gut, sodass sie keine Probleme haben, sich im dichten Gebüsch zurecht zu finden. Quanza ist das dagegen noch nicht so gewohnt, und sie hatte anscheinend einige Schwierigkeiten, den Anschluss nicht zu verpassen. Irgendwann hatte sie sie offenbar verloren und kam schließlich zur Waisenherde zurück, die in den Umani-Hügeln graste.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.02.2020
Freitag, 28. Februar 2020
Lima Lima übernahm heute das Kommando über die Waisenherde und gab sich viel Mühe, eine gute Leitkuh zu sein! Als die Keeper Faraja riefen, der ein Stück zurück geblieben war, kam sie sofort angerannt, um nach dem rechten zu sehen. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass alles in Ordnung war, lief sie wieder nach vorn, an die Spitze der Herde. Als es zur Mittagsfütterung ging, konnte Quanza es kaum erwarten und überholte Lima Lima beim Rennen zu den Milchflaschen. Nachdem alle ihre Flaschen geleert hatten, ging Jasiri geradewegs zum Schlammloch, um sich abzukühlen und sich ordentlich mit Matsch zu bedecken. Das ist besonders wichtig für ihn, damit seine helle Haut gut vor der Sonne geschützt ist.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.02.2020
Mittwoch, 26. Februar 2020
Nach der Mittagsfütterung schien Faraja Lust auf eine Abkühlung im Schlammloch zu haben, denn es war ein heißer Tag. Er musste allerdings warten, bis eine wilde Herde, die sich im Wasser breit gemacht hatte, fertig war. Als die wilden Elefanten gegangen waren, rannte Faraja eilig hinüber und begann ein ausgiebiges Bad im Matsch. Die anderen Waisen schlossen sich ihm an.

