Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.02.2020

Sonntag, 2. Februar 2020
Den ganzen Tag regnete es immer wieder einmal. Den Waisen gefiel es! Faraja rollte sich neben einem Termitenhügel auf dem nassen Boden herum und bedeckte sich ausgiebig mit Schlamm. Dann badete er noch einmal in einer Pfütze am Wegesrand. Danach verwirrte er die Keeper, als er plötzlich den Hügel hinauf rannte, und sie sich fragten, was wohl in ihn gefahren war. Kurz darauf kam aus dieser Richtung Ziwa zum Vorschein, der seit zwei Tagen nicht da gewesen war! Faraja hatte ihn wohl gehört und war ihm entgegen gerannt, um ihn zu begrüßen und wieder bei der Herde willkommen zu heißen.

Die Waisen im April

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: April 2020

Die Nursery in Nairobi ist zwar immer noch für die Öffentlichkeit geschlossen, aber die Arbeit geht natürlich weiter, so wie an allen Standorten unseres Auswilderungsprogrammes. Jetzt, da der Tagesablauf nicht mehr von der öffentlichen Besucherstunde um 11 Uhr diktiert wird, haben die Waisen auch einmal andere Freßplätze im Park erkundet. Gegen 11 Uhr rennen sie trotzdem zur Suhle und wälzen sich in den aufgeschütteten Erdhaufen. Der April war weitestgehend grau, bewölkt und durchsetzt mit heftigen Regenschauern, so daß die Waisen nicht besonders viel gebadet haben. Stattdessen haben sie sich lieber in der roten Erde gewälzt. „Die Waisen im April“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.01.2020

Montag, 27. Januar 2020
Die Waisen waren am Morgen gut ausgeschlafen und voller Energie, als sie Luzernenheupellets futtern gingen. Da tauchten die vier Nachteulen Zongoloni, Ziwa, Faraja und Ngasha auf, die so langsam zu Ex-Waisen werden, und wollten alle Pellets für sich haben – sie ließen die jüngeren Waisen kaum an die Leckerbissen heran! Murera schaute sich das ganze eine Weile von der Seite an, bevor sie sich der Sache annahm. Sie ging zu den vieren hin, und als die Jungs sie kommen sahen, rannten sie weg, weil sie nicht bestraft werden wollten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.01.2020

Samstag, 25. Januar 2020
Als es aufgehört hatte zu regnen, begann Alamaya, sich einige Zweige von den Bäumen abzubrechen. Shukuru entspannte sich unter einem Baum. Da es ziemlich feucht und der Boden rutschig war, hatten Sonje und Murera einige Mühe beim Laufen. Dafür konnten sie in einem schönen Schlammloch baden, das sich bei dem nächtlichen Regen gebildet hatte. Sonje erschrak, als in ihrer Nähe ein großer Baum umfiel, und sie rannte eilig zurück zu den Keepern. Faraja fand das sehr interessant und schaute sich den umgefallenen Baum genauer an – vielleicht würde sich ja etwas leckeres zu fressen daran finden!