Mittwoch, 8. Januar 2020
Zongoloni ist die einzige Waisenkuh, die sich bis jetzt den Bullen in der Wildnis angeschlossen hat, und so scheint sich so langsam die erste Herde von Ex-Waisen in Umani Springs zu bilden! Zongoloni kümmert sich gut um Faraja, Ziwa und Ngasha; heute allerdings kam sie am Morgen nicht mit ihnen zur Auswilderungsstation, und die Jungs schienen ohne sie nicht so recht zu wissen, was zu tun wäre. Sie kam aber später nach, als sie aus dem Gebüsch heraus trat und sich den anderen und der Waisenherde, die in der Nähe graste, anschloss. Ziwa leistete ein paar wilden Kühen Gesellschaft, bis er hörte, wie die Keeper ihn riefen und er sich mit den anderen Waisen zusammen auf den Weg zum Wasserloch machte.
Die Waisen im März
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2020
Es ist bemerkenswert, das Elefanten doch wie wir so richtige Gewohnheitstiere sind. Diesen Monat haben uns die derzeit 17 Elefantenwaisen in Nairobi oft daran erinnert. Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie mußten wir erstmals (und bis auf Weiteres) in der Geschichte des Sheldrick-Trusts die morgendliche öffentliche Besuchsstunde absagen. „Die Waisen im März“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.12.2019
Dienstag, 31. Dezember 2019
Ziwa, Faraja, Ngasha und Zongoloni gingen am Abend wieder hinaus in den Wald, nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten. Die Keeper schauten ihnen stolz hinterher und freuten sich schon darauf, sie am Neujahrsmorgen wiederzusehen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.12.2019
Montag, 30. Dezember 2019
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, und es sieht so aus, als ob Ziwa, Faraja, Ngasha und Zongoloni langsam aber sicher in ihre angestammte Heimat, die Wildnis zurückkehren; die Keeper sind stolz darauf, denn das ist ja der Sinn und Zweck des Waisenprogramms! Zongoloni ist eine große Hilfe in dieser aufregenden Zeit, denn sie sorgt dafür, dass die Jungs nicht einfach tun und lassen, was sie wollen, sondern schimpft hin und wieder mit ihnen, wenn sie allzu frech werden. Sie hören inzwischen auf sie und respektieren ihre Führungsrolle. Sie wird sicherlich einmal eine gute Leitkuh werden!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.12.2019
Sonntag, 29. Dezember 2019
Beim Schlammloch tauchte heute eine wilde Herde auf. Die Elefanten waren allerdings etwas nervös und trauten sich nicht so recht näher zu den Keepern. Faraja, der inzwischen den Umgang mit den wilden Elefanten gewöhnt ist, ging zu ihnen. Er war überrascht, als eines der Babys der Herde zu ihm gelaufen kam und ihn in den Bauch stieß. Das verbreitete einige Unruhe in der Herde, die glaubte, Faraja wollte das Baby ärgern. Sie scheuchten ihn weg, und er kam schnell zur Waisenherde zurück gerannt.

