Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.12.2019

Montag, 2. Dezember 2019
Zwei wilde Bullen näherten sich den Waisen, und sie schienen sehr freundlich zu Faraja und den anderen älteren Jungs zu sein. Vermutlich waren es zwei der wilden Artgenossen, mit denen sie sich in den Nächten draußen im Wald angefreundet haben.

Die Waisen im Februar

Roho und Maisha (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Februar 2020

In ganz Kenia hält die Regenzeit an und der Nairobi-Nationalpark grünt und blüht und ist voller Leben. Das Gebüsch ist sehr dicht und das Gras sehr hoch, was die Arbeit für die Keeper nicht immer einfach macht, wenn sie versuchen, Babys wie Ziwadi oder Enkesha im Auge zu behalten, die gerne einmal auf eigene Faust Streifzüge unternehmen. Kiasa lockt auch gerne mal ihre kleine Gruppe weg, zu der momentan Tagwa, Tamiyoi, Nabulu, Enkesha, Sattao, Dololo, Mukkoka und Naleku gehören. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.11.2019

Freitag, 29. November 2019
Heute kam zum ersten Mal nur Ngasha am Morgen zu den Stallungen. Faraja, Ziwa und Zongoloni schienen noch draußen im Wald zu tun zu haben. Als die Waisen hinaus gingen und die Keeper sich fragten, wo die Ausreißer stecken könnten, hatte die schlaue Shukuru sie schon gefunden. Sie ließen sich die Zweige einer Akazie schmecken, die in der Nacht umgefallen war. Zongoloni ließ die anderen wissen, wo es die Leckereien gab, und die Keeper waren stolz auf ihre Schützlinge, dass sie so einen Fund gemacht hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.11.2019

Sonntag, 17. November 2019
Seit Faraja, Ziwa und Ngasha häufig ihre Nächte draußen im Wald verbringen, teilen sich die Waisen in der Regel in zwei Gruppen auf. Die drei Jungs kommen abends, um eine Milchflasche zu trinken, bevor sie wieder hinaus in den Wald gehen. Die anderen kommen dann mit Sonje, Mwashoti und Alamaya zurück. Die Bullen wissen schon, dass sie besser nicht zu weit weg laufen sollten, wenn sie morgens wieder Milch bekommen wollen. Sie machen sich an einem Plätzchen nicht weit von der Auswilderungsstation breit, und am darauffolgenden Morgen stehen sie am Tor bereit, wenn die Keeper es öffnen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019

Freitag, 15. November 2019
Als die Waisen ihre morgendliche Milch tranken, begann es ordentlich zu regnen. Ziwa, Faraja und Ngasha hatten die Nacht wieder in der Wildnis verbracht und tauchten auf, um auch etwas von der Milch ab zu bekommen. Der Boden war nass und matschig, und Shukuru beschloss, erst einmal unter dem Dach abzuwarten, bis es etwas nachgelassen hatte. Als es soweit war, führte Lima Lima die Herde an und ging mit ihren Freunden zu den Umani-Hügeln. Shukuru waren die Verhältnisse immer noch nicht so ganz geheuer, und sie blieb lieber am Fuß der Hügel bei den Keepern und ließ sich dort die Zweige der Bäume schmecken.