Dienstag, 15. Oktober 2019
Am Morgen machten sich Ziwa, Faraja und Ngasha gleich wieder auf in den Wald, noch bevor der Rest der Herde soweit war. Sie gingen in Richtung des Kenze-Gebiets, und als Zongoloni und Quanza ihnen folgen wollten, wurden sei von Sonje und Shukuru zurück gerufen. Sonje scheint klar zu sein, dass die Mädchen Probleme haben werden, abends den Weg zurück nach Hause zu finden. Vor ein paar Tagen war Lima Lima von einer Herde wilder Elefanten zur Auswilderungsstation zurückgebracht worden, und sie sah sehr erschöpft aus und freute sich, wieder bei ihren Kollegen zu sein. Ziwa und die älteren Jungs dagegen sind manchmal mehrere Tage hintereinander unterwegs. Die Keeper sind sehr stolz, dass ihre Schützlinge bald wieder völlig unabhängig in der Wildnis leben können.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.10.2019
Montag, 14. Oktober 2019
Nachdem die Keeper am Mittag fertig gegessen hatten, riefen sie die Waisen, um mit ihnen in den Wald zurück zu gehen. Faraja und Ziwa waren schon in Richtung der Chyulu-Berge aufgebrochen, bald gefolgt von den anderen älteren Jungs. Sie kamen den ganzen Nachmittag bis zum Abend nicht wieder zurück. Ziwa, Ngasha und Jasiri werden immer unabhängiger und verbringen immer mehr Zeit ohne die Waisenherde und weg von den Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.10.2019
Freitag, 11. Oktober 2019
Faraja beschloss am Morgen, seiner eigenen Wege zu gehen und nach seinen wilden Artgenossen zu suchen. Die Keeper ließen ihn ziehen, denn sie wissen, dass er sich inzwischen gut macht in der Wildnis. Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, warteten sie eine halbe Stunde, um zu sehen, ob Faraja auftauchen würde. Als er aber nicht erschien, bekam Mwashoti seine Milchflasche, der sich sehr über die Extra-Portion freute. Lima Lima versuchte, ihm die Flasche streitig zu machen, und die Keeper hatten alle Hände voll zu tun, sie davon abzuhalten. Als es dann am Abend nach Hause zurück ging, schauten sich die Keeper wieder nach Faraja um, aber von ihm war keine Spur. Murera und Sonje gingen als letzte in die Gehege, bevor die Keeper alles für die Nacht vorbereiteten. Später in der Nacht konnte man die Elefanten draußen im Wald hören, und als die Keeper herauskamen, sahen sie, dass Faraja von seinen wilden Freunden zurück zur Auswilderungsstation gebracht wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.10.2019
Mittwoch, 9. Oktober 2019
Es regnete den ganzen Tag, und die Waisen freuten sich über jede Menge Gelegenheiten, sich in der feuchten und matschigen Erde herumzuwälzen. Ziwa und Zongoloni alberten in der Nähe von Shukuru herum, die sich gerade am Boden herumrollte. Sie zog sich lieber zurück und gab auch acht, Ngasha und Faraja nicht zu nahe zu kommen, die gerade miteinander rangelten. Sie ging lieber zu den Keepern, die sich mit Murera, Mwashoti und Lima Lima unter den großen Bäumen untergestellt hatten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.10.2019
Montag, 7. Oktober 2019
Faraja und Lima Lima waren heute ganz wild aufs Schlammbad. Nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten, gingen sie gleich zum Wasserloch weiter und begannen zu baden. Auch der Rest der Waisen kam bald dazu. Alamaya und Mwashoti sahen aus wie Flusspferde im Wasser – nur ihre Bäuche und Hintern konnte man noch sehen, und ab und zu streckten sie den Rüssel heraus wie einen Schnorchel!

