Mittwoch, 15. Mai 2019
Shukuru, Mwashoti und Murera schienen am Abend besonders erschöpft zu sein, denn die Waisen hatten heute einen besonders langen Weg zurückgelegt. Als sie an den Stallungen ankamen, soffen sie noch etwas Wasser an der Tränke und freuten sich auf ihre Milch. Faraja und Ngasha hielten schon den Kopf hoch und sperrten den Mund auf – sie konnten es kaum erwarten! Nach der Milchfütterung brachten die Keeper die leeren Flaschen zurück, um sie zu säubern, und Mwashoti folgte ihnen; er hoffte wohl, dass sie umdrehen und ihm noch etwas geben würden! Auch Sonje, Jasiri und Zongoloni kollerten und trompeteten den Keepern zu, aber es war leider nichts mehr übrig. Die Keeper holten aber noch ein paar Luzernenheupellets, über die sich die Waisen noch hermachen konnten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.05.2019
Dienstag, 14. Mai 2019
Shukuru hatte es am Morgen so eilig, zu den Umani-Hügeln zu kommen, dass sie nicht einmal an den Quellen anhielt, um frisches Wasser zu saufen. In letzter Zeit ist sie recht aktiv und scheint guter Dinge zu sein. Sie grast zwar immer noch am liebsten allein, aber ist inzwischen auch häufiger mit Faraja, Sonje und Zongoloni unterwegs. Bei der Mittagsfütterung war Shukuru wieder als erste da, dicht gefolgt von Alamaya und Mwashoti. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, ging sie zur Tränke, um schnell ihren Durst zu löschen, bevor sie zum Wasserloch weiterging. Sonje und Zongoloni sorgten dafür, dass die anderen ihr beim Baden nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Jasiri und Ziwa wollten sich aber lieber einstauben und bewarfen ihre Rücken und Bäuche mit ordentlich Erde. Das ist wichtig, um die Insekten fernzuhalten und die Elefantenhaut vor der Sonne zu schützen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.05.2019
Sonntag, 12. Mai 2019
Die Waisen waren am Morgen in Spiellaune. Einige rannten herum, während sie Luzernenheupellets futterten, während Faraja und Jasiri eine Gruppe Paviane verscheuchten, die versuchten, ein paar Pellets zu stehlen. Dann verjagten Faraja und Lima Lima noch ein paar Meerkatzen, die auch einen Versuch unternommen hatten. Als alle fertig waren, ging Lima Lima zu Shukuru, und die beiden kamen zusammen heraus, um sich Murera, Sonje und Quanza anzuschließen und in den Wald aufzubrechen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.05.2019
Freitag, 10. Mai 2019
Seit die Jungs Ziwa, Faraja und Ngasha mehr mit ihren wilden Artgenossen unterwegs sind, versuchen Murera und Sonje, sie mehr unter Kontrolle zu bekommen. Heute folgte Sonje Faraja und Ziwa, als die beiden hinaus in den Wald gingen. Ngasha kehrte irgendwann um, aber Ziwa ging noch ein Stück weiter, bevor er auch anhielt und zu grasen begann. Da gingen Faraja und Sonje wieder zu den anderen zurück, wo sich ihnen auch bald Ngasha und Jasiri anschlossen. Lima Lima und Zongoloni grasten sich langsam bis zu Ziwa voran und blieben dann den Rest des Nachmittags bei ihm. Als es am Abend wieder zurück zu den Stallungen ging, sah Alamaya, dass Zongoloni weit hinterher hing und trompetete laut, sodass sie zu ihm gelaufen kam. An den Stallungen war Shukuru die erste, die zu ihrer Milch gerannt kam; sie wartete geduldig, bis der Keeper die Flasche bereit hatte und sie ihr geben konnte. Lima Lima dagegen ließ ihrem Keeper keine Ruhe, bis sie ihre Flasche bekommen hatte und sie hastig hinunter schlang; danach widmete sie sich ihrem geschnittenen Grün.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.05.2019
Donnerstag, 9. Mai 2019
Die Waisen genossen heute ein ausführliches Bad im Wasserloch. Alamaya und Ziwa wälzten sich nebeneinander herum und bekamen Gesellschaft von Faraja. Faraja und Ziwa tauchten sogar mit dem Kopf unter, sodass nur noch ihre Rüssel herausschauten! Alamaya war beeindruckt und schaute neugierig zu. Nach dem Bad ging es zu den Kenze-Hügeln, wo eine Gruppe Paviane in den Bäumen herumkletterte und lärmte. Das ganze Geschrei gefiel den Waisen gar nicht, und sie waren froh, als Murera und Sonje einen Weg durch den Wald gefunden hatten, der sie weg von den lärmenden Affen brachte. Als es wieder etwas ruhiger wurde, setzten sich Quanza und Jasiri ein Stück ab, um ein wenig abseits der anderen zu grasen.

