Dienstag, 23. April 2019
Alle sind erleichert, dass der Regen endlich angefangen und der Dürre ein Ende bereitet hat. Die Waisen müssen jetzt nicht mehr so weit laufen, um leckeres Futter zu finden. Dafür war es am Morgen sehr matschig und rutschig an den Stallungen, nachdem es den größten Teil der Nacht geregnet hatte, und Murera und Mwashoti hatten ihre liebe Mühe herumzulaufen ohne auszurutschen. Die Keeper mussten Murera und Sonje heraus locken, und sie kamen vorsichtig heraus; Mwashoti zu überzeugen, aus seinem Gehege zu kommen, war noch schwieriger, aber am Ende hatten sie es geschafft. Zongoloni und Ziwa übernahmen das Kommando, während Faraja und Ngasha sich in ein Kräftemessen vertieften. Faraja gab schließlich auf und ging mit Quanza und Lima Lima in den Hügeln grasen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Es hat inzwischen ein wenig geregnet, und so fängt es im Wald an zu grünen. Murera ging mit ihrer Herde und den Keepern am Nachmittag zu den Kenze-Hügeln und den Umani-Hügeln, wo es leckeres Grün gibt. Dort übernahmen allerdings Faraja und Shukuru das Kommando und brachten ein paar der Waisen woanders hin als Murera und Sonje. Lima Lima futterte ein wenig mit ihnen und den Jungs, bevor sie sich mit Alamaya ein anderes Plätzchen suchte. Mwashoti blieb bei den beiden Leitkühen, die ihm die besten Stellen zum Grasen zeigten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.04.2019
Donnerstag, 18. April 2019
Am Abend regnete es ein wenig, was für Erfrischung im Wald sorgte. Bald wurde daraus aber ein ordentliches Gewitter, und die Waisen wurden unruhig und wussten nicht so recht, was sie damit anfangen sollten. Sie trompeteten laut und tobten herum, sodass die Keeper herauskommen und sie beruhigen mussten. Alamaya stieß so lange mit den Stoßzähnen gegen sein metallenes Dach, bis er es durchlöchert hatte. Mwashoti und Ziwa schauten ihm ungläubig zu, aber bald waren Ziwa, Ngasha und Faraja auch damit beschäftigt, an ihren Dächern herumzuwerkeln. Die frechen Waisen wissen nicht, dass sie damit nur ihren Schutz vor dem Regen kaputt machen, den die Keeper so schnell wie möglich reparieren müssen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.04.2019
Montag, 15. April 2019
Ziwa und Faraja grasten heute am Füß der Hügel, während Zongoloni und Shukuru rundherum gingen, um leckeres Grün zu finden. Später waren die Waisen alle wieder zusammen, als ein paar Hadada-Ibisse in den Ästen über ihnen landeten. Das Gekreisch der Vögel erschreckte die Elefanten so sehr, dass sie in alle Richtungen auseinander liefen – nur Shukuru blieb zurück, die gar nichts davon mitbekommen hatte!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.04.2019
Sonntag, 14. April 2019
Ngasha, Faraja und Ziwa werden langsam erwachsen und wollen mehr auf eigene Faust unternehmen. Nachdem sie allerdings gestern erst spät in der Nacht zu den Stallungen zurückgekommen waren, hatten sie ihre Milch verpasst, und so waren sie am Morgen sehr darauf erpicht, ihre Flaschen leer zu trinken. Sie drängelten herum und wollten den Keepern keine Ruhe lassen. Als sie schließlich ihre Milch bekommen hatten, war aber alles wieder gut und sie folgten zufrieden Murera und Zongoloni hinaus in den Wald.

