Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.03.2019

Samstag, 30. März 2019
Am Morgen hielten sich eine große wilde Elefantenherde und etliche Büffel an den Wasserquellen auf. Da es sehr heiß ist, kommen die wilden Tiere zum Wasser, und die Elefantenkühe schieben ihre Babys ins Wasser, damit sie dort ausgiebig baden. Den Büffeln wurde das Gedrängel bald zu groß, und sie machten sich wieder aus dem Staub. Als die Waisen ankamen, war die Aufregung groß, denn sie konnten ihre wilden Artgenossen wittern. Ziwa und Ngasha untersuchten die Spuren und wollten ihnen hinterher gehen, aber die wilde Herde war inzwischen weg. So überlegte Ngasha es sich anders und machte sich mit Faraja auf in die Hügel. Lima Lima, Murera und Sonje blieben zurück bei den anderen und den Keepern. Auch Shukuru hielt Abstand von den raufenden Jungs und graste für sich allein.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.03.2019

Montag, 25. März 2019
Beim Schlammbad stellten die Waisen fest, dass sich die wilden Elefanten in der Nacht dort gewälzt und sich anschließend eingestaubt haben mussten. Während Faraja sich rundum mit Matsch bedeckte, gingen Sonje und Murera den Pfad entlang, den die wilden Elefanten vermutlich genommen hatten, und folgten ihrem Geruch. Als sich die Waisen dann im Schatten eines großen Baumes ausruhten, tauchte eine große Büffelherde auf, die ebenfalls Schatten suchte. Sonje brachte daraufhin ihre Schützlinge von den Büffeln weg, hin zu einem anderen schattigen Plätzchen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.03.2019

Dienstag, 19. März 2019
Ziwa, Faraja und Jasiri bekamen es am Morgen mit Murera zu tun; sie hatten den kleinen Mwashoti aus dem Weg geschubst, als dieser ein Plätzchen zum futtern gesucht und an den dreien vorbeigekommen war. Murera hatte das mitbekommen und war schnell zur Stelle, um den Bullen eine Lektion zu erteilen. Jasiri rannte ins Gebüsch, und als er zurückkam, hielten sich die drei fern von Murera, die nun mit Sonje und Mwashoti zusammen futterte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 13.03.2019

Mittwoch, 13. März 2019
Als Murera und Faraja zur Milchfütterung kamen, hatten sie es nicht besonders eilig. Faraja wartete sogar auf Murera, sodass sie gemeinsam ankamen. Murera wollte dann aber gar keine Milch, sondern ging lieber gleich zum Wasserloch, wo die anderen schon badeten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.03.2019

Montag, 11. März 2019
Die wilden Bullen, die die Waisen besuchen, gewöhnen sich immer mehr an sie. Lima Lima ist immer die erste, die sie begrüßt, und manchmal gefällt es ihnen so gut bei den Waisen, dass sie gar nicht so schnell wieder gehen wollen. Heute wurde Ngasha wohl etwas eifersüchtig auf einen von ihnen und ging zu ihm, um ihn zu schubsen. Er hatte allerdings nicht daran gedacht, dass er viel größer und stäker als er war, und wurde prompt zurück in den Wald gescheucht. Ziwa hörte ihn um Hilfe schreien, und zusammen mit Faraja rannte er zu ihm. Als sie ihn unter einem Baum, unter dem er sich versteckte, gefunden hatten, beruhigten sie ihn wieder, aber wussten auch nicht so recht, was sie tun sollten.