Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.03.2019

Donnerstag, 7. März 2019
Chemi Chemi, der einsame Ranger, wie er von den Keepern genannt wird, war zusammen mit Mutaras und Naroks Ex-Waisen am Morgen an den Stallungen. Seit er im letzten Jahr von den Löwen angefallen worden war, ist er am liebsten für sich allein unterwegs. Das ist allerdings nicht ungefährlich, und die Keeper hoffen, dass er sich wieder dauerhaft seiner Herde anschließt, die von Olare angeführt wird. Beim Luzernenheufrühstück stellte sich Olsekki ihm in den Weg, der wohl glaubte, er könnte etwas gegen ihn ausrichten. Er staunte nicht schlecht, als er einen kräftigen Stoß bekam, bei dem er fast umfiel. Das wird Olsekki eine Lehre sein, seinen älteren Artgenossen Respekt zu zollen! Auf dem Weg zum Grasen kam Tusuja an einem schönen Kratzfelsen vorbei. Rapa und Galla nahmen sich etwas Zeit für ein Kräftemessen, bei dem Galla gewann. Als die Waisen sich gerade in den Schatten eines Baumes zurückgezogen hatten, tauchte Yattas Herde zusammen mit 25 wilden Bullen auf. Auch am Nachmittag suchten sie so gut es ging, den Schatten auf, bis Roi am Abend den Weg zurück zu den Stallungen vorgab.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.03.2019

Mittwoch, 6. März 2019
Olares Gruppe, in Begleitung von Kenze, schloss sich heute den Waisen beim Luzernenheu an. Wanjala und Olsekki stritten sich um etwas Heu, das Wanjala nicht hergeben wollte. Er musste damit davon rennen, als Olsekki versuchte, es sich zu schnappen. Mundusi versuchte sich im Kräftemessen mit Galla, verlor aber nach ein paar Minuten. Kurz nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, tauchte Yatta und ihre Herde auf. Sie soffen Wasser und machten sich danach gleich wieder auf den Weg. Bei der Mittagsfütterung verbreitete Oltaiyoni, die sonst immer sehr brav und zurückhaltend ist, einige Unruhe. Vermutlich war ihr heiß und sie hatte viel Durst, sodass sie sich eine dritte Flasche Milch schnappte, als die Keeper nicht aufpassten! In Windeseile hatte sie die Flasche vom Boden aufgehoben und war damit losgelaufen, denn sie konnte sich denken, dass die Keeper etwas dagegen haben dürften! Bis die Keeper hinterher gerannt waren, hatte sie sie schon halb leer getrunken. Zum Glück gab es eine überzählige Flasche, sodass niemand anderes zu kurz kam. Die Waisen genossen die Abkühlung im Schlamm und machten sich dann wieder auf zu den Weidegründen. Kithaka, Barsilinga und Garzi gingen mit Olares Gruppe mit und kamen erst spät am Abend, gegen 22 Uhr zurück zur Auswilderungsstation. Trotzdem wurden sie natürlich herein gelassen und verbrachten den Rest der Nacht im Gehege.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.02.2019

Mittwoch, 13. Februar 2019
Rapsu schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheu an, und machte sich danach wieder auf den Weg. Zum Mittagsschlammbad tauchte er allerdings wieder auf, zusammen mit drei wilden Bullen. Es war heiß, und so wälzten sich alle ausgiebig. Naseku spielte besonders ausgelassen, und als sie fertig war, trompetete sie und gab damit das Zeichen zum Aufbruch zurück zu den Weidegründen. Dort rollte sich Esampu auf dem Boden herum, während Rapa seinen Sparringspartner Galla zum Kräftemessen herausforderte. Er musste sich allerdings bald geschlagen geben. Am Abend führte Ukame den Weg nach Hause an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.02.2019

Montag, 11. Februar 2019
Galla und Rapa hatten heute eine Meinungsverschiedenheit wegen eines Heuballens, auf den sie beide ein Auge geworfen hatten. Sie starteten einen Ringkampf, während dessen Mundusi sich anschlich, und den Heuballen mitnahm! Als Galla und Rapa sich schließlich geeinigt hatten, standen sie mit leeren Händen da, denn Mundusi hatte das Heu inzwischen fast verspeist! Noch dazu futterte er gleich neben Barsilinga, weil er wusste, dass die beiden von Barsilinga verscheucht werden würden, wenn sie versuchten, sich ihr Heu zurückzuholen. Mundusi ist ein cleverer kleiner Kerl!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.02.2019

Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.