Sonntag, 14. Juli 2019
Am Morgen wartete Chemi Chemi, der einsame Wanderer, der das letzte Mal Mitte April aufgetaucht war, vor den Stallungen auf die Waisen. Er hatte noch einen wilden Freund dabei, der zuvor noch nie da gewesen war, und schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Danach genehmigte er sich ein Staubbad. Später nahm er die Ausreißer Kithaka, Barsilinga, Garzi und Lemoyian mit und ging mit ihnen hinaus in den Busch.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.07.2019
Samstag, 13. Juli 2019
Sana Sana ging am Morgen zur Tränke hinunter, um sich den vier wilden Bullen, die sich dort zum Saufen eingefunden hatten, anzuschließen. Enkikwe folgte seinen Freunden, nachdem sein Bein behandelt worden war, und begann, neben Naseku Luzernenheu zu futtern. Naseku ging aber davon, als er versuchte, ihr etwas Heu aus dem Mund zu stibitzen. Sapalan hatte ein kurzes Kräftemessen mit Galla, das von Turkwel beendet wurde – sie zeigte zur Warnung mit dem Rüssel auf die beiden Raufbolde und stellte sich dann zwischen sie. Narok, Bomani, Orwa und Kainuk schlossen sich den Waisen an, als sie gerade in den Busch aufbrechen wollten. Lemoyian, Kithaka, Barsilinga und Garzi verabschiedeten sich wie üblich, um dann vor allen anderen beim Mittagsschlammbad aufzutauchen. Lemoyian verlangte nach seiner Milch, und kaum hatte er sie ausgetrunken, ging er mit seiner Ausreißergruppe wieder in Richtung Norden davon. Die anderen Waisen liefen nur einmal um das Schlammloch herum, anstatt zu baden, und Ambo rollte sich etwas auf dem Boden herum, bevor er das Zeichen zum Aufbruch gab. Auf dem Weg zu den Weidegründen wurde er von Kuishi überholt, die alle zum oberen Kalovoto zum grasen brachte. Malima führte dann am Abend den Weg zurück nach Hause an.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.07.2019
Sonntag, 7. Juli 2019
Kainuk, die die Nacht vor den Gehegen verbracht hatte, bekam am Morgen Gesellschaft von Olares Ex-Waisen, und sie kamen alle zusammen zum Luzernenheufrühstück. Pare schien froh zu sein, dass Sapalan wieder da war und startete gleich einen kleinen Ringkampf mit ihm. Auf dem Weg hinaus zu den Weidegründen trafen die Waisen auf zwei Elefantenkühe mit einem Kalb, die es sehr eilig hatten, zur Tränke zu kommen. Garzi lief ihnen entgegen, aber als er sah, wie schnell sie ankamen, ging er ihnen aus dem Weg und sah nur erstaunt zu. Den Vormittag verbrachten die Waisen östlich des Ithumba-Bergs, und Ukame kam dann an der Spitze der ersten Gruppe zur Mittagsfütterung. Jotto hatte versucht, sie zu überholen, aber sie hatte ihn nicht vorbei gelassen. Nach dem Schlammbad widmeten sich alle einem Staubbad, das Enkikwe und Sapalan als letzte beendeten. Am Nachmittag grasten die Waisen am Flussbett des Kalovoto; Garzi hatte ein kurzes Kräftemessen mit Barsilinga, und Sapalan staubte sich weiter ein. Am Abend begleitete Kainuk ihre Freundin Turkwel zurück zu den Stallungen und blieb danach wieder draußen, um sie am nächsten Morgen wieder begrüßen zu können.
Die Waisen im Oktober
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2019
Am 16. Oktober kam Neuzugang Roho bei uns an. In Kiswahli bedeutet sein Name so viel wie „Seele“. Die Waisen waren sofort in ihn vernarrt und haben ihn gleich unter ihre Fittiche genommen. Das wird ihm sicherlich dabei helfen, besser über den Verlust seiner Familie hinwegzukommen. Tagwa, Tamiyoi, Enkesha, Maisha und Kiasa weichen nicht von seiner Seite, nicht einmal an der Suhle und bei der Milchfütterung. Wenn er abends in seinen Stall gehen soll, wird er von Ziwadi begleitet, bevor sie in ihren eigenen Stall geht und ihre Milch bekommt. Das scheint Roho zu beruhigen, nachdem er anfangs sehr angespannt war, wenn er abends in sein Nachtlager gehen sollte. „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen
Die Waisen im September
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2019
Die Elefantenwaisen hatten diesen Monat viel Spaß miteinander und verbrachten die meiste Zeit mit spielen. Maktao und Mukkoka sind inzwischen die besten Freunde geworden. Maktao kommt morgens aus seinem Stall und klappert an Mukkokas Stalltür mit dem Milcheimer, daß er wach wird und heraus kommt. Ziwadi hat ein gutes Gedächtnis und hat sich schon alle Milchfütterungsstellen gemerkt. „Die Waisen im September“ weiterlesen

